FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Mittwoch weiter gesunken. Die Gemeinschaftswährung gab den vierten Handelstag in Folge nach und erreichte am Nachmittag bei 1,1547 US-Dollar den tiefsten Stand seit etwa einer Woche. Am Morgen war der Euro etwas höher gehandelt worden. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1583 (Dienstag: 1,1590) Dollar (Dollarkurs) fest. Der Dollar kostete damit 0,8633 (0,8628) Euro.
Am Devisenmarkt zeigte sich erneut eine Dollar-Stärke. Die US-Währung konnte im Handel mit allen anderen wichtigen Währungen zulegen, während der Euro im Gegenzug erneut unter Druck geriet. Zuletzt haben sich am Markt Zweifel an einer weiteren Zinssenkung der US-Notenbank Fed bei der nächsten Sitzung im Dezember gezeigt, was den Dollar stützte.
Die Anleger an den Finanzmärkten zeigten sich zur Wochenmitte generell eher vorsichtig. Sie warteten zum einen auf die Quartalszahlen des US-Chipkonzerns Nvidia (Nvidia Aktie) , die Signale zum Boomthema Künstliche Intelligenz (KI) liefern dürften.
Darüber hinaus richtete sich der Fokus auf das am Abend anstehende Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung. Dieses könnte einigen Experten zufolge ebenso wie die am Donnerstag mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten für September wichtige Erkenntnisse hinsichtlich einer möglichen weiteren Leitzinssenkung im Dezember liefern. Die US-Notenbanker hatten zuvor ihre geldpolitischen Entscheidungen von der weiteren Entwicklung von US-Konjunkturdaten abhängig gemacht.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88270 (0,88210) britische Pfund, 180,85 (179,94) japanische Yen und 0,9284 (0,9233) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.129 Dollar. Das waren etwa 62 Dollar mehr als am Vortag./jkr/he
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