Am Vorabend war der US-Dollar zeitweise unter Druck geraten, während der Euro im Gegenzug zulegen konnte. Nach Einschätzung des Experten Michael Pfister von der Commerzbank (Commerzbank Aktie) hat die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Stephan Miran als neues Mitglied im Direktorium der US-Notenbank Fed zu nominieren, die US-Währung nur kurzfristig geschwächt. Miran ersetzt Adriana Kugler, die letzte Woche überraschend und vorzeitig zurückgetreten war.
"Da die Amtszeit von Frau Kugler sowieso im Januar ausgelaufen wäre, wird Stephan Miran vorerst ebenfalls nur bis Januar diese Rolle ausfüllen", sagte Pfister. Seiner Einschätzung nach sei davon auszugehen, dass die Fed mit Miran einen weiteren Unterstützer für eine taubenhaftere Geldpolitik gewinnt. Er wird sich also eher für sinkende Zinsen starkmachen.
Im weiteren Tagesverlauf wird nicht mit stärkeren Impulsen am Devisenmarkt gerechnet. Kurz vor dem Wochenende stehen keine wichtigen Konjunkturdaten in der Eurozone und den USA auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren könnten./jkr/zb
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