- Der Euro hat seine Vortagesgewinne wieder eingebüßt.
- Der Kurs des Euro liegt bei 1,1706 Dollar im Handel.
- François Bayrou ist nach einem Vertrauensbruch zurückgetreten.
- Rohstoffrallye 2.0 - Diese 3 Werte könnten jetzt explodieren! (hier klicken)
Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1744 (Montag: 1,1728) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8514 (0,8526) Euro.
Am Montag war der französische Premier François Bayrou in der Nationalversammlung im Streit über seinen Sparhaushalt mit einer Vertrauensfrage gescheitert. Bayrou hat mittlerweile seinen Rücktritt bei Macron eingereicht. Staatschef Emmanuel Macron ernannte nun den bisherigen Verteidigungsminister Sébastien Lecornu zum Premierminister.
"An den Finanzmärkten hat man mit einem Fall von François Bayrou gerechnet. Die Reaktionen fallen deshalb gemäßigt aus", kommentierte Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Auch der Euro habe "keine größeren Blessuren aufgrund der politischen Turbulenzen in Frankreich" gezeigt.
"Die Finanzmärkte werten bislang Frankreich als Einzelrisiko und nicht als systemisches Risiko für die gesamte Eurozone", schrieb Gitzl. "Dieser Umstand dürfte wohl auch dem mittlerweile umfangreichen Instrumentenkasten der EZB zu verdanken sein." Anleger schauen daher bereits auch auf die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank an diesem Donnerstag und mögliche Aussagen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Auch die Zinsentscheidung der US-Notenbank wird mit Spannung erwartet. Die Finanzmärkte gehen davon aus, dass die US-Notenbank in der kommenden Woche ihre Leitzinsen senken wird. Korrigierte US-Arbeitsmarktdaten bestätigten diese Erwartung. Das Beschäftigungswachstum in den USA war in den zwölf Monaten bis zum März 2025 weit weniger robust als zuvor berichtet. Die Zahl der Beschäftigten ist in diesem Zeitraum voraussichtlich um 911.000 geringer gewachsen als bisher bekannt, wie aus der vorläufigen Benchmark-Revision der US-Regierung hervorgeht. Das sind fast 76.000 weniger pro Monat. Zuletzt hatten bereits die viel beachteten, monatlichen Arbeitsmarktdaten enttäuscht und Erwartungen an Zinssenkungen verstärkt./la/nas
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.