Nach zunächst deutlichen Verlusten infolge eines Dämpfers für die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump war der Euro schon im frühen europäischen Geschäft auf Erholungskurs gegangen. Denn es zeichnete sich bereits ab, dass die US-Regierung juristisch gegen die Entscheidung eines Bundesgerichts für internationalen Handel vorgehen wird. Dieses hatte es Washington untersagt, weitreichende Zölle unter Berufung auf ein Notstandsgesetz zu verhängen. Nun erlaubte es das eingeschaltete Berufungsgericht vorerst, die Zölle weiter zu erheben.
Auf den Dollar drückten im Handelsverlauf auch ein Stück weit US-Konjunkturdaten. Der Euro legte im Gegenzug zu. In den Vereinigten Staaten war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche deutlich stärker gestiegen als erwartet. Dass die US-Wirtschaft im ersten Quartal laut einer zweiten Schätzung etwas weniger als zunächst ermittelt geschrumpft war, spielte kaum eine Rolle./la/he
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.