- Der Euro stieg auf über 1,17 US-Dollar.
- Der Referenzkurs der EZB wurde auf 1,1697 Dollar festgelegt.
- US-Arbeitsmarktdaten zeigten einen Stellenzuwachs von 22.000.
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Der US-Dollar geriet nach einem erneut enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht unter Druck. Außerhalb der Landwirtschaft kamen 22.000 Stellen hinzu. Volkswirte hatten im Schnitt 75.000 neue Stellen erwartet. Der Arbeitsmarktbericht steht derzeit besonders im Fokus. Bereits im Juli war der Beschäftigungsaufbau hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Zudem waren die beiden Vormonate sehr stark nach unten revidiert worden.
"Eine derart deutliche Verlangsamung des Stellenaufbaus findet üblicherweise nur im Vorfeld einer Rezession statt", kommentierte Christoph Balz, Analyst bei der Commerzbank (Commerzbank Aktie). "Dies wird die Sorgen bei der Fed erhöhen, dass sie zu lange gewartet hat und daher jetzt schneller agieren muss." Bisher geht die Marktteilnehmer noch davon aus, dass die US-Notenbank Fed am 17. September ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte senken wird.
Konjunkturdaten aus Deutschland sorgten unterdessen am Morgen eher für Ernüchterung. Industriebetriebe in Deutschland haben im Juli überraschend einen weiteren Auftragsdämpfer erhalten. Im Monatsvergleich gingen die Bestellungen um 2,9 Prozent zurück. Analysten wurden von der Schwäche überrascht. Sie hatten im Schnitt mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang den Angaben zufolge aber höher als im Vormonat.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86780 (0,86630) britische Pfund, 173,09 (172,76) japanische Yen und 0,9390 (0,9383) Schweizer Franken fest. Der Preis für die Feinunze Gold (Goldkurs) stieg auf einen Rekordwert von 3.597,89 US-Dollar./jsl/nas
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