- Der Euro kostete am Nachmittag 1,1606 US-Dollar.
- Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1575 Dollar fest.
- Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland gaben nach.
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Besser als erwartet ausgefallene Daten aus den USA belasteten den Dollar. In der Privatwirtschaft war die Zahl der Arbeitsplätze in den vier Wochen bis zum 25. Oktober um durchschnittlich 11.250 pro Woche gesunken. Derzeit gibt es wegen des sogenannten Shutdowns einen Mangel an Konjunkturdaten in den USA. Daher werden privat erhobene Konjunkturdaten stärker beachtet. Eine wöchentliche Veröffentlichung der ADP-Daten gibt es erst seit Ende Oktober.
Die Aussicht auf ein Ende der Teilsperrung von US-Behörden nach einer vorläufigen Einigung im Haushaltsstreit bewegte die Kurse kaum. Zuletzt hatte die Mehrheit des US-Senats einen Übergangshaushalt beschlossen. Für ein Inkrafttreten fehlt noch die Zustimmung durch das Repräsentantenhaus sowie anschließend die Unterschrift von Präsident Donald Trump. Damit könnte der sogenannte Shutdown in den USA in den kommenden Tagen beendet werden.
Die vom Forschungsinstitut ZEW erhobenen Konjunkturerwartungen für Deutschland gaben unerwartet etwas nach, während Ökonomen einen leichten Anstieg erwartet hatten. Die Experten sprachen von nahezu unveränderten Erwartungen. "Allerdings ist das Stimmungsbild durch einen Rückgang der Zuversicht in die wirtschaftspolitische Handlungsfähigkeit der Regierung geprägt", kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach. "Das Investitionsprogramm dürfte einen konjunkturellen Impuls geben, aber die strukturellen Probleme sind weiterhin vorhanden."
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88040 (0,87780) britische Pfund, 178,46 (178,31) japanische Yen und 0,9278 (0,9318) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4122 Dollar. Das waren etwa 8 Dollar mehr als am Vortag./jsl/he
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