- Der Euro hat sich nach Vortagsverlusten stabilisiert.
- Am Morgen kostete der Euro 1,1457 US-Dollar.
- Am Nachmittag steht die Zinsentscheidung der EZB an.
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Am Vortag hatten insbesondere Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell den Dollar (Dollarkurs) gestützt und den Euro belastet. Fed-Chef Jerome Powell betonte auf einer Pressekonferenz, dass höhere Energiepreise die Inflation kurzfristig in die Höhe treiben werden. Sollte sich die Inflation nicht wie gewünscht abschwächen, gebe es keine Gründe für eine Zinssenkung. Nach Bekanntwerden dieser Aussage fiel der Euro gegenüber dem Dollar. Die Fed hatte zuvor wie erwartet ihre Leitzinsen nicht angetastet.
Aber auch die weiter steigenden Ölpreise stützen tendenziell weiterhin den Dollar und belasten den Euro. Am Donnerstag legte die Preise für Erdöl und Erdgas erneut deutlich zu. Katars für den Weltmarkt bedeutenden Flüssiggasanlagen sind bei einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt worden. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einer massiven Bombardierung des wichtigen Gasfelds "South Pars" gedroht.
Der Dollar wird als Weltleitwährung als sichere Alternative zu anderen Währungen in diesem Umfeld gesucht. Zudem wird die US-Wirtschaft als Nettorohölexporteur weniger durch die steigenden Ölpreise belastet. Auch wird der Dollar stärker nachgefragt, da Rohstoffe in Dollar gehandelt werden. Zu Beginn des Kriegs hatte der Euro noch rund 1,18 Dollar gekostet.
Am Nachmittag steht die Zinsentscheidung der EZB an. Eine Änderung des Leitzinses wird nicht erwartet. Allerdings erhoffen sich Anleger Hinweise wie die Notenbank auf die gestiegenen Inflationsgefahren reagieren wird./jsl/stk
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