- Der Euro hat sich nach Verlusten stabilisiert.
- Er notierte bei 1,1800 US-Dollar am Donnerstagvormittag.
- Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1845 Dollar fest.
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Am Mittwoch hatten eine Reihe robuster Konjunkturdaten aus den USA den Euro belastet. Im späten Handel weitete die Gemeinschaftswährung die Verluste etwas aus, nachdem die US-Notenbank Fed im Protokoll ihrer jüngsten Sitzung die inflationären Risiken betont hatte. Einige Notenbanker hatten bei dem Treffen darauf hingewiesen, dass die Fed die Leitzinsen erhöhen könnte, sollte die Teuerung über den Erwartungen der Notenbank liegen.
Volkswirt Paul Ashworth von Capital Economics geht derweil weiter davon aus, dass der designierte Fed-Chef Kevin Warsh Schwierigkeiten haben wird, seine Kollegen von der Notwendigkeit einer aggressiven Zinssenkung in diesem Jahr zu überzeugen. Denn nach Meinung von Ashworth dürfte sich das Beschäftigungswachstum festigen, was Inflationsrisiken birgt. Zudem verwies er darauf, dass die Kerninflation deutlich über dem Zielwert der Fed von zwei Prozent bleiben dürfte. Bei der Kernrate werden schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet.
Der konjunkturelle Terminkalender ist am Donnerstag noch recht dünn. Am Nachmittag werden aus den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht. Zum Wochenschluss dann richtet sich die Aufmerksamkeit auf die europäischen und deutschen Einkaufsmanagerindizes sowie auf die erste Schätzung für das Wachstum des US-Bruttoinlandsprodukts im Schlussquartal 2025./la/jsl/jha/
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