- Der Euro blieb stabil bei 1,1663 US-Dollar.
- Die EU setzte den Referenzkurs auf 1,1706 Dollar fest.
- Waffenruhe zwischen USA und Iran steht auf der Kippe.
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Nach Israels verheerenden Luftangriffen im Libanon droht der Iran, die gerade erst mit den USA vereinbarte Waffenruhe platzen zu lassen. Die USA müssten sich entscheiden - "entweder Waffenruhe oder Fortsetzung des Krieges via Israel. Sie können nicht beides haben", schrieb Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran ebenfalls mit einer neuen militärischen Eskalation, falls es nicht zu einem umfassenden Abkommen kommen sollte.
Expertin Antje Praefcke von der Commerzbank (Commerzbank Aktie) wollte am Morgen nicht davon ausgehen, dass der Irankonflikt bald beendet wird. Einige Bedingungen im Waffenstillstand schienen auf erste Sicht wenig vertrauenerweckend - etwa der "Wegezoll" von zwei Millionen Dollar für Fahrt durch die Straße von Hormus. "Außerdem kennen wir mittlerweile den US-Präsidenten und die Unwägbarkeiten seiner Handlungen". Sie erwartet daher nicht, dass die Ölpreise schnell in Richtung des Vorkriegsniveaus fallen werden.
Aus Sicht der Landesbank Helaba haben sich die konjunkturellen Perspektiven durch den Waffenstillstand zwar verbessert. Allerdings hätten die Rücksetzer bei den Energiepreisen erst etwa die Hälfte der Anstiege seit dem Kriegsbeginn wettgemacht, schrieben die Experten am Morgen. "Erst ein nachhaltiger Friedensschluss könnte wohl in den kommenden Wochen und Monaten zu einer weiteren Normalisierung beitragen."/stw/jha/
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