Devisen: Euro sinkt zum US-Dollar weiter

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Dienstag erneut nachgegeben. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1604 US-Dollar gehandelt. Am Morgen hatte sie noch rund einen halben Cent höher notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1655 (Freitag: 1,1681) Dollar (Dollarkurs) fest. Der Dollar kostete damit 0,8580 (0,8560) Euro.

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Der Dollar profitierte von der Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. "Ich denke, wenn wir unsere Gespräche in Südkorea beenden, werden China und ich ein wirklich faires und wirklich großartiges Handelsabkommen haben", sagte US-Präsident Donald Trump. Gleichwohl bekräftigte er seine Drohung, eine Erhöhung der Zölle auf chinesische Waren durchzusetzen, "wenn bis zum 1. November keine Einigung erzielt wird".

Zudem stützte die Hoffnung auf ein Ende des "Shutdowns" in den USA den Dollar. Laut Kevin Hassett, Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, könnte der teilweise Stillstand in den Behörden in dieser Woche enden. Grund für den "Shutdown" ist der ungelöste Haushaltsstreit in den USA. Starke Impulse gab es nicht, da weder in der Eurozone noch in den USA wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht werden.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86910 (0,86950) britische Pfund, 175,71 (175,70) japanische Yen und 0,9239 (0,9257) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) gab deutlich nach und kostete zuletzt 4.112 Dollar. Das waren etwa 248 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he

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