Devisen: Euro rutscht gen 1,17 US-Dollar - Fokus auf Inflationszahlen und Fed

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Mittwoch wieder etwas unter Druck geraten und zwischenzeitlich unter 1,17 US-Dollar gesunken. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1703 Dollar (Dollarkurs) und damit geringfügig unter dem Niveau von Dienstagabend. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt auf 1,1680 (Montag: 1,1749) Dollar festgesetzt.

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Der Euro pendelt bereits seit knapp einer Woche um die Marke von 1,17 Dollar. Aktuell setze die Gemeinschaftswährung ihre Konsolidierung im Bereich wichtiger technischer Durchschnittslinien in der Region zwischen aktuell 1,1666 bis 1,1709 Dollar fort, schrieben die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

Derzeit agieren die Anleger vorsichtig und warten auf Anzeichen dafür, wie sich der Iran-Krieg und die in dessen Folge rasant gestiegenen Ölpreise auf Wirtschaftswachstum und Inflation auswirken. Zudem warten Investoren darauf, wie die US-Notenbank Fed und die EZB die aktuelle Lage bewerten.

Die Fed gibt ihre geldpolitischen Entscheidungen am Abend bekannt, die Europäische Zentralbank folgt dann am Donnerstag.

Aus konjunktureller Sicht stehen zur Wochenmitte insbesondere Inflationszahlen aus Deutschland und aus wichtigen Bundesländern auf der Agenda. Der Ölpreisschock mit dem Iran-Krieg hat das Leben der Menschen sprunghaft verteuert, im April könnte die Inflation noch weiter gestiegen sein.

Werte aus dem Artikel:

In Spanien hat die bereits im März sehr hohe Teuerung im laufenden Monat noch einmal im Jahresvergleich leicht auf 3,5 Prozent angezogen./la/zb


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