Trump widersprach jedoch später den Meldungen. "Nein, wir haben nichts vor", sagte er. Auf die Frage, ob er eine Entlassung Powells vollständig ausschließe, sagte er, dass dies "höchst unwahrscheinlich" sei, "es sei denn, er muss wegen Betrugs gehen". Er räumte aber ein, dass er mit republikanischen Abgeordneten über einen Rauswurf gesprochen habe. Zuvor hatten Medien berichtet, dass Trump Powell bald entlassen könnte. Der Euro gab seine Gewinne größtenteils wieder ab und notierte zuletzt bei 1,1641 US-Dollar.
Der Präsident hatte den Fed-Chef immer wieder heftig angegriffen und Zinssenkungen verlangt. Die Vorwürfe, die Trump jetzt Powell macht, beziehen sich auf die Renovierung der Notenbank-Zentrale in Washington, die wohl deutlich teurer wird als ursprünglich geplant. Es sei möglich, dass es Betrug gegeben habe, sagte Trump. Er gehe davon aus, dass bereits gegen Powell ermittelt werde. Der Oberste Gerichtshof in Washington hatte im Mai signalisiert, dass Trump Führungsmitglieder der Fed nicht ohne triftigen Grund entlassen darf./he
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