FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Mittwoch merklich zugelegt. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1675 US-Dollar. Dies ist der höchste Stand seit Mitte Oktober. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1668 (Dienstag: 1,1614) Dollar (Dollarkurs) fest. Der Dollar kostete damit 0,8570 (0,8610) Euro.
Die Dollar wird weiterhin durch die Erwartung von sinkenden Leitzinsen in den USA belastet. Die am Nachmittag veröffentlichten Zahlen zur Beschäftigungsentwicklung im Privatsektor bestätigten diese Erwartung. Im Vergleich zum Vormonat fiel die Zahl der Beschäftigten unerwartet. "Die Einstellung von Mitarbeitern verlief in letzter Zeit holprig, da Arbeitgeber mit zurückhaltenden Verbrauchern und einem unsicheren makroökonomischen Umfeld zu kämpfen hatten", kommentierte ADP-Chefökonomin Nela Richardson.
Die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA hat sich im November hingegen unerwartet aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex des Instituts for Supply Management (ISM) legte weiter zu, während Volkswirte einen leichten Rückgang erwartet hatte.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87660 (0,87960) britische Pfund, 181,28 (181,26) japanische Yen und 0,9336 (0,9346) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.219 Dollar. Das waren 12 Dollar mehr als am Vortag./jsl/nas
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