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Devisen: Euro kaum verändert - Warten auf US-Präsident Trump

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Mittwoch wenig verändert und die Kursgewinne seit Wochenbeginn vorerst gestoppt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1710 US-Dollar gehandelt und damit etwa auf dem gleichen Niveau wie am Vorabend.

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Am Morgen hielten sich die Anleger am Devisenmarkt eher zurück. Sie warteten auf einen Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Zum Wochenstart hatte der Euro noch von einer Dollar-Schwäche profitiert, nachdem Anleger nach der jüngsten Zuspitzung im Gönlandstreit und der Drohung neuer US-Zölle einen Bogen um die US-Währung gemacht hatten.

"Entscheidend für die heutige Marktentwicklung ist der Newsflow um US-Präsident Trump in Davos und eine sich eventuell abzeichnende Reaktion der Europäer auf seine Zölle", kommentierten Analysten der Dekabank. Trump hatte im Streit um Grönland mit neuen Zöllen gegen acht europäische Länder gedroht, darunter auch Deutschland. Daraufhin hat die Europäische Union die Bereitschaft zu Gegenmaßnahmen deutlich gemacht.

Mögliche neue US-Zölle könnten nach Einschätzung des Bundesbankpräsidenten Joachim Nagel Auswirkungen auf künftige Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) haben. Zwar seien mögliche Folgen neuer Zölle auf die Preisstabilität "ziemlich unklar". Mehr Sorge würden hingegen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum bereiten, sagte Nagel in einem Fernsehinterview am Rande des Treffens in Davos.

Wenig verändert zeigte sich auch das britische Pfund. Dabei war die Inflation in Großbritannien im Dezember höher als erwartet ausgefallen. Das Statistikamt meldete am Morgen einen Anstieg der Inflationsrate auf 3,4 Prozent, nach 3,2 Prozent im November. Die Teuerung ist damit stärker als Analysten erwartet hatten. Sie liegt in der zweitgrößten europäischen Volkswirtschaft auch deutlich über der von der britischen Notenbank anvisierten Zielmarke von zwei Prozent./jkr/jsl/jha/

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