Devisen: Euro gibt weiter nach - Britisches Pfund schwach nach Jobdaten

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Dienstag zum US-Dollar etwas weiter nachgegeben. Die Gemeinschaftswährung notierte zuletzt bei 1,1806 Dollar. Dies ist der tiefste Stand seit einer Woche. Im frühen Handel hatte der Euro noch rund einen halben Cent höher notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1826 (Montag: 1,1855) US-Dollar fest. Der Dollar (Dollarkurs) kostete damit 0,8455 (0,8435) Euro.

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Etwas belastet wurde der Euro durch schwache Konjunkturdaten aus Deutschland. Die Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für Deutschland haben sich im Februar überraschend eingetrübt. Ökonomen hatten hingegen eine erneute Verbesserung erwartet. Schließlich hatten sich zuletzt einige andere Konjunkturdaten wie die Auftragseingänge verbessert.

Einige Ökonomen sehen auch Hoffnungszeichen. "Die ZEW-Konjunkturerwartungen stabilisieren sich seit Beginn des Jahres auf einem Niveau, das man zuletzt Anfang 2022 sah, also vor dem russischen Angriff auf die Ukraine", kommentierte Robin Winkler, Deutschland-Chefvolkswirt bei der Deutschen Bank. "Neben anderen positiven Signalen gibt uns die ZEW-Umfrage frische Zuversicht, dass die deutsche Konjunktur weiter Fahrt aufnimmt."

Das britische Pfund geriet nach Daten zum Arbeitsmarkt und zum Lohnwachstum unter Druck. Letzteres schwächte sich überraschend deutlich ab. Zudem stieg die Arbeitslosenquote überraschend etwas. Damit steigt aus Sicht von Finanzmarktakteuren die Wahrscheinlichkeit, dass die Bank of England den Leitzins in diesem Jahr zweimal senkt, um die Wirtschaft anzukurbeln.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87330 (0,86900) britische Pfund, 181,06 (181,79) japanische Yen und 0,9116 (0,9129) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.869 Dollar. Das waren etwa 123 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he

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