- Der Euro fiel auf den tiefsten Stand seit einem Monat.
- Die Produktion im Verarbeiten Gewerbe sank um 4,3 Prozent.
- Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1627 Dollar fest.
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Für Belastung sorgten am Morgen unerwartet schwache Konjunkturdaten aus Deutschland. In der größten Volkswirtschaft der Eurozone war die Produktion im Verarbeiten Gewerbe im August um 4,3 Prozent im Monatsvergleich gesunken. Die ist der stärkste Rückgang seit März 2022.
Das Minus geht überwiegend auf eine deutlich gesunken Autoproduktion zurück, die auch von den relativ späten Werksferien beeinträchtigt wurde. "Aber sie zeigen wie die gestern veröffentlichten schwachen Auftragszahlen, dass von einem Aufschwung in der deutschen Industrie bisher keine Rede sein kann", kommentierte Commerzbank-Volkswirt Ralph Solveen. Die Tendenz zeige sogar nach weiter nach unten. "Somit bleibt die Industrie zunächst ein Bremsklotz für die deutsche Wirtschaft, die wohl auch im dritten Quartal kaum zugelegt haben dürfte."
Ein Thema bleibt auch die unsichere politische Lage in Frankreich. Der zurückgetretene Premier Sébastien Lecornu wird seine Gespräche über eine Lösung der Regierungskrise fortsetzen. Er hofft nach ersten Gesprächen mit den Parteien auf eine Lösung ohne Neuwahlen. Es gebe den gemeinsamen Willen, bis Ende des Jahres einen Haushalt zu verabschieden, sagte Lecornu am Morgen in Paris. "Und dieser Wille schafft natürlich eine Bewegung und eine Annäherung, die die Aussicht auf eine Auflösung des Parlaments in weite Ferne rücken lassen." Der Euro machte nach den Aussagen von Lecornu einen Teil seiner vorherigen Verluste wieder wett.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86710 (0,87030) britische Pfund, 177,53 (176,05) japanische Yen und 0,9305 (0,9314) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) kostete 4041 Dollar. Das waren etwa 56 Dollar mehr als am Vortag. Mit 4050 Dollar hat der Goldpreis einen Rekord erreicht./jsl/he
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