- Der Euro-Kurs fiel am Montag auf 1,1517 US-Dollar.
- Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1514 US-Dollar fest.
- Die allgemeine Marktstimmung bleibt für den Euro ungewiss.
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Der Euro setzte so seinen seit Mittwoch anhaltenden Abwärtstrend fort. Er leidet aktuell darunter, dass US-Notenbankchef Jerome Powell die Erwartungen auf eine erneute Leitzinssenkung im Dezember gedämpft hatte. Vor diesem Hintergrund sehen die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) den Eurokurs derzeit technisch angeschlagen. Die Gemeinschaftswährung habe sich nicht oberhalb der 21-Tage-Durchschnittslinie stabilisieren können, die den kurzfristigen Trend beschreibe. Nun sei der Raum eröffnet für einen weiteren Kursrückgang bis unter 1,14 Dollar.
Nach schwachen US-Konjunkturdaten erholte sich der Euro am Nachmittag ein wenig von noch deutlicheren Verlusten. Die Stimmung in der US-Industrie hat sich im Oktober unerwartet eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel um 0,4 Punkte auf 48,7 Punkte, wie das Institute for Supply Management (ISM) mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt hingegen mit einem Anstieg auf 49,5 Punkte gerechnet.
"Insgesamt bleibt die Perspektive des Sektors getrübt", kommentierte Ralf Umlauf, Analyst bei der Helaba. "Die Zinssenkungserwartungen, die im Nachgang zur Fed-Entscheidung in der letzten Woche deutlich nachgelassen hatten, werden wohl wieder etwas verstärkt." Die Zahlen dürfte noch stärker als sonst beachtet werden, da wegen der teilweisen Schließung von Bundesbehörden nur wenige Konjunkturdaten veröffentlicht werden.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87650 (0,88160) britische Pfund, 177,57 (178,14) japanische Yen und 0,9298 (0,9287) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4012 Dollar. Das waren etwa 8 Dollar mehr als am Vortag./jsl/he
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