Gemischt ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA konnten den Euro nur kurz anschieben. Die Einkommen der privaten Haushalte und die Konsumausgaben waren überraschend gesunken, was auf eine Abschwächung der wirtschaftlichen Aktivität in der größten Volkswirtschaft der Welt hindeutet. Andererseits wurden Preisdaten etwas nach oben korrigiert.
Im Verlauf der Woche hat die Gemeinschaftswährung fast zwei Prozent an Wert gewonnen. Treiber waren unter anderem eine stärkere Risikofreude der Anleger nach dem Waffenstillstand im Krieg zwischen Israel und dem Iran und eine stärkere Spekulation auf sinkende Zinsen in den USA. Dabei spielte auch eine Rolle, dass US-Präsident Donald Trump laut einem Medienbericht bereits im September oder Oktober einen Nachfolger für den von ihm scharf kritisierten Fed-Chef Jerome Powell bekanntgeben will. Dessen Amtszeit endet erst im Mai 2026./ck/jha/
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