- Der Euro stieg auf fast 1,15 US-Dollar.
- Der Referenzkurs der EZB wurde auf 1,1478 Dollar festgesetzt.
- Die Feinunze Gold kostete zuletzt 4.989 Dollar.
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Gestützt wurde der Euro durch etwas nachgebende Ölpreise und eine freundliche Stimmung an den Aktienmärkten. Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist für den internationalen Transport von Öl (Rohöl) und Flüssiggas wegen des Kriegs zwar weiter stark beeinträchtigt. Allerdings war es am Wochenende mehreren Tankern gelungen, das Nadelöhr zu passieren. Der Euroraum leidet unter steigenden Ölpreisen stärker als die USA, da die USA Nettoexporteur von Rohöl sind.
In der vergangenen Woche war der Dollar wegen der Folgen des Iran-Kriegs als Krisenwährung gefragt, während der Kurs der Gemeinschaftswährung um etwa zwei Cent gesunken war. Am Freitag war der Euro noch mit 1,1411 Dollar auf den tiefsten Stand seit Ende August 2025 gefallen.
Neben dem Krieg im Nahen Osten haben Investoren auch Zinsentscheidungen von wichtigen Notenbanken im Blick. Auf dem Programm stehen im weiteren Verlauf der Woche unter anderem geldpolitische Entscheidungen der EZB, der US-Notenbank Fed und der japanischen Notenbank.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86408 (0,86503) britische Pfund, 182,66 (182,85) japanische Yen und 0,9041 (0,9034) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.989 Dollar. Das waren etwa 30 Dollar weniger als am Vortag./jsl/men
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