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Devisen: Euro bleibt unter Druck

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Freitag bei insgesamt wenig Bewegung seinen Abwärtstrend fortgesetzt. Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,1516 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1517 Dollar (Dollarkurs) festgesetzt und der Dollar damit 0,8682 Euro gekostet.

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Am Devisenmarkt fiel die Reaktion auf die erneute Verlängerung eines Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an den Iran verhalten aus. Nach Einschätzung von Analysten der Dekabank bleibt die Unsicherheit an den Märkten weiter bestehen. Sie werde durch die jüngsten Entscheidungen der US-Regierung "nur eben verlängert".

Der spanische Inflationsanstieg im März bewegte den Euro kaum. Dieser fiel zwar weniger deutlich als erwartet aus. Mit 3,3 Prozent liegt die Jahresinflationsrate nun aber deutlich über dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von mittelfristig zwei Prozent für die ganze Eurozone.

"Höhere Inflationszahlen für März dürften nur ein Vorgeschmack dessen sein, was bei einem andauernden Iran- beziehungsweise Energiekrieg in den kommenden Wochen droht", sagte Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck. Am kommenden Dienstag stehen Inflationsdaten für den Euroraum auf der Agenda.

Der Euro ist seit Beginn des Kriegs merklich unter Druck geraten. Ende Februar hatte der Euro noch bis zu gut 1,20 Dollar gekostet. "Erst nach einem Ende des Kriegs dürfte der Wechselkurs zu den Niveaus von vor dem Krieg zurückkehren", erwartet Commerzbank-Volkswirt Michael Pfister. "Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die Wirtschaft im Euroraum war ohnehin in einer schwierigeren Situation als die aus den USA, und die höhere Energieabhängigkeit dürfte diesen Unterschied noch einmal verstärken, zumindest so lange der Krieg dauert."

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In ihrer Prognose geht die Commerzbank (Commerzbank Aktie) davon aus, dass der Krieg bis Ende Mai weiter geht. Danach dürfte sich der Euro laut Commerzbank langsamer als bisher erwartet erholen./jsl/gl/jha/

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