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Devisen: Euro behauptet Gewinne - Argentinischer Peso gerät deutlich unter Druck

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Montag im US-Handel seine Tagesgewinne behauptet. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1754 US-Dollar. Im frühen europäischen Geschäft hatte der Euro noch unter 1,17 Dollar (Dollarkurs) notiert. Gestützt wurde der Euro durch die Aussicht auf sinkende Leitzinsen in den USA. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1728 (Freitag: 1,1697) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8527 (0,8549) Euro.

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Der Euro wird weiter durch die Aussicht auf eine Zinssenkung der US-Notenbank Fed Mitte des Monats gestützt. "Ein leicht enttäuschender US-Arbeitsmarktbericht verstärkte die Hoffnungen auf Leitzinssenkungen", hieß es bei der Dekabank. Die im frühen europäischen Geschäft veröffentlichten Konjunkturdaten aus Deutschland waren überwiegend enttäuschend ausgefallen. So sind die deutschen Exporte im Juli unerwartet deutlich gefallen. Die Ausfuhren in die USA sanken auf den niedrigsten Stand seit Ende 2021.

Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe hingegen stieg im Juli zwar stärker als erwartet. Es ist der erste Anstieg der Fertigung seit März. Analyst Jens-Oliver Niklasch von der Landesbank Baden-Württemberg verwies aber auf den schwachen Auftragseingang, bedingt durch die aggressive Zollpolitik der US-Regierung. "Immerhin ist der Auftakt für das dritte Quartal aber nicht so schlecht wie befürchtet", betonte der Experte.

In der Eurozone hat sich die Einschätzung von Finanzmarktexperten zur weiteren konjunkturellen Entwicklung überraschend weiter verschlechtert. Der vom Analyseinstitut Sentix erhobene Konjunkturindikator fiel im September auf den niedrigsten Wert seit April.

Der argentinische Peso ist zu allen wichtigen Währung stark unter Druck geraten. Argentiniens ultraliberaler Präsident Javier Milei hat bei den Wahlen in der Provinz Buenos Aires eine schwere Schlappe hinnehmen müssen. Seine Partei La Libertad Avanza (Die Freiheit schreitet voran) kam bei der Abstimmung nur auf knapp 34 Prozent der Stimmen, die linke Opposition auf über 47 Prozent.

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Mit seinem harten Sparkurs polarisiert Milei: Zwar ist es dem Wirtschaftswissenschaftler gelungen, die Inflation in dem hoch verschuldeten Land deutlich zu drücken und den Staatshaushalt auszugleichen. Allerdings verloren auch zahlreiche Menschen ihren Arbeitsplatz, Subventionen beispielsweise für Strom, Gas und den öffentlichen Nahverkehr wurden gestrichen./la/nas

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