In den vergangenen Jahren hat sich Tether von einem reinen Stablecoin-Emittenten zu einem Finanzakteur entwickelt, dessen Bilanz und Arbeitsweise zunehmend an Zentralbanken erinnern. Mit überwiegend aus kurzfristigen US-Staatsanleihen bestehenden Reserven, milliardenschweren Zinserträgen und einem aktiven Eingriff in das eigene Ökosystem stellt sich die Frage, ob Tether inzwischen Funktionen übernimmt, die weit über die eines gewöhnlichen Krypto-Unternehmens hinausgehen. Warum warnen dennoch kritische Stimmen davor, den Vergleich mit einer Zentralbank zu weit zu treiben?
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