dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 983

Aktien Europa: Kursverluste im Sog der Wall Street

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Freitag nachgegeben und damit auf die schwachen Vorgaben der Wall Street reagiert. Der EuroStoxx 50 verlor am Mittag 0,92 Prozent auf 5.469,80 Punkte. Außerhalb der Eurozone sank der Schweizer SMI um 0,4 Prozent auf 12.977,88 Zähler. Der britische FTSE 100 gab um 0,49 Prozent auf 8.640,67 Punkte nach.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Dow Jones Industrial Average 49.713,74 Dow Jones Industrial Average Chart +0,34%
Zugehörige Wertpapiere:
Euro Stoxx 50 6.070,22 Euro Stoxx 50 Chart +0,80%
Zugehörige Wertpapiere:
FTSE 100 10.666,72 FTSE 100 Chart +0,84%
Zugehörige Wertpapiere:
SMI 13.811,35 SMI Chart +0,08%
Zugehörige Wertpapiere:
Stoxx Europe 50 5.229,69 Stoxx Europe 50 Chart +0,96%
Zugehörige Wertpapiere:

Vor dem US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag war Vorsicht angesagt. "Fallen die US-Arbeitsmarktdaten nicht im Sinne der Anleger aus, droht ein tiefroter Freitag in New York", warnte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. Zu der Verunsicherung trug einmal mehr die US-Zollpolitik bei. "Die Anleger werden in diesen Tagen einfach nicht schlau aus der Handelspolitik eines US-Präsidenten Donald Trump, der mit seinem Hin und Her bei den Strafzöllen seine erwartete Unberechenbarkeit eindrucksvoll bestätigt", betonte Molnar.

Der Autosektor litt auch unter Gewinnmitnahmen. Am Vortag hatte er noch davon profitiert, dass Trump im Zollstreit mit Mexiko und Kanada einen einmonatigen Aufschub zumindest für US-Autohersteller gewährt hatte.

Recht deutlich fielen auch die Abgaben der Luxuswerte aus. Hier gab es ungünstige Signale vom wichtigen chinesischen Markt. Die Einfuhren des Landes waren im Januar und Februar stärker als erwartet gefallen. Kering (Kering Aktie) sanken um 4,2 Prozent, Richemont um 4,5 Prozent.

Bei den Bauwerten und Zulieferern kam es nach dem jüngsten Schub ebenfalls zu Gewinnmitnahmen. Geberit verloren 3,3 Prozent. Analyst Axel Stasse von Morgan Stanley erwartet, dass auf ein ermutigendes erstes Quartal ein schwacher Markt sowie steigende Kosten folgen, die den Wettbewerb erschweren und das Gewinnpotenzial begrenzen werden.

Zu den wenigen Gewinnern gehörten dagegen Telekommunikationswerte und Versorger. Angesichts der Verunsicherung an den Märkten waren damit defensive Titel wieder gefragt./mf/jha/

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend