- Der Dax startet volatil in den Februar 2026.
- Wichtige Unternehmenszahlen werden in dieser Woche erwartet.
- Die EZB-Zinsentscheidung dürfte keine großen Neuigkeiten bringen.
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Saisonal gesehen habe der Januar die Erwartungen verfehlt, kommentierte IG-Chefmarktanalyst Christian Henke. Der nun beginnende Februar gehöre traditionell nicht zu den besten Börsenmonaten. "Charttechnisch betrachtet ist von der Herrlichkeit von Anfang dieses Jahres nicht mehr viel übriggeblieben", so Henke. Der Dax
Unter anderem geopolitische Konflikte sorgen bei den Anlegern noch immer für Nervosität. "Die Augen der Investoren sind fest auf den Nahen Osten gerichtet", schrieb Analyst Frank Sohlleder vom Broker ActivTrades angesichts der angespannten Situation im Iran. In diesem Umfeld würden selbst kleine Enttäuschungen in den Quartalsbilanzen der Unternehmen gnadenlos bestraft. Damit dürfte die Messlatte für die Dax-Konzerne auch in der neuen Woche hoch liegen.
Am Mittwoch veröffentlichen Chiphersteller Infineon (Infineon Aktie)
Auch unabhängig von diesen Tech-Giganten geht der Blick nach Übersee: "Die USA geben noch deutlicher als üblich den Takt für die Weltbörsen vor", sagte Robert Greil, Chefstratege der Privatbank Merck Finck. Neben den Quartalszahlen böten auch Konjunkturdaten wie der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag viel Stoff für volatile Trends. Metzler-Chefvolkswirt Edgar Walk rechnet mit einer graduellen Abkühlung des Jobmarkts in den kommenden Monaten.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
|
20
|
Hierzulande steht vor allem die Industrie im Fokus. An Zahlen zum Auftragseingang am Donnerstag knüpfen Produktionsdaten am Freitag an. Die milliardenschweren Investitionen der Bundesregierung in Infrastruktur und Rüstung schüren die Hoffnung auf eine Trendwende im neuen Jahr. Jüngst äußerte sich der Bundesverband der Deutschen Industrie aber verhalten, auch wegen der US-Zollpolitik. Der Verband erwartet, dass die Industrie 2026 schwächer wächst als die Gesamtwirtschaft.
Bei der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag ist hingegen nicht mit großen Neuigkeiten zu rechnen. "Die EZB dürfte Gelassenheit demonstrieren und die Stabilität der Leitzinsen betonen", führte Ulf Krauss von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) aus. Allerdings könnten aus seiner Sicht Themen wie die Geldpolitik, der schwache Dollar (Dollarkurs) und die Lage der US-Notenbank Fed für intensive Diskussionen im EZB-Rat sorgen./niw/la/jha/
--- Von Nicklas Wolf, dpa-AFX ---
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