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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax rutscht weiter unter 25.000 Punkte ab

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem schwachen Wochenauftakt ist der Dax am Dienstag weiter unter die Marke von 25.000 Punkten abgerutscht. Eine Stunde nach Handelsbeginn verlor der deutsche Leitindex 0,33 Prozent auf 24.911 Punkte.

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Blick auf die morgendliche Skyline des Finanzviertels in Frankfurt, Deutschland
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Für den MDax , der die mittelgroßen Börsentitel enthält, ging es hingegen um 0,10 Prozent auf 31.412 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 , der sich am Montag deutlich besser gehalten hatte als der Dax, sank um 0,4 Prozent.

"Die Mutigen sind aktuell in der Minderheit", stellte Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners fest. Die Doppel-Unsicherheit aus US-Zollpolitik und dem Iran-Konflikt münde in einer erhöhten Risikoaversion und der klassischen Umschichtung in "sichere Häfen".

Bemerkenswert findet Altmann, dass dazu wieder verstärkt US-Staatsanleihen zählten. "Offen ist allerdings, ob Anleger dies aus Überzeugung tun oder eher aus Mangel an Alternativen", so der Experte. Denn nach deutlichen Kursgewinnen seien Käufe von Edelmetallen mit größeren Risiken verbunden.

Unternehmensseitig sorgt die Berichtssaison für deutlich mehr Nachrichten als zum ruhigen Wochenauftakt. Die Aktien von Dax-Schlusslicht Fresenius (Fresenius Aktie) Medical Care (FMC) büßten 6,6 Prozent ein. Der Dialyseanbieter berichtete zwar für 2025 einen Gewinnsprung und schnitt damit einem Händler zufolge ein wenig besser als erwartet ab. Analysten bemängelten aber die Gewinnaussichten für 2026.

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Beim Triebwerksbauer MTU überzeugten weder ein kräftiger Gewinnsprung noch die überraschend deutliche Dividendenanhebung, wie der Kursrückgang um 5,8 Prozent zeigte. Analysten stießen sich etwas am freien Barmittelfluss. Dieser sei etwas mau gewesen, schrieb Chloe Lemarie von Jefferies. Ihre Barclays-Kollegin Milene Kerner sprach von einer strukturellen Diskrepanz zwischen der Profitabilität auf den ersten Blick und den letztlich ankommenden Barmitteln.

Daneben berichteten einige Unternehmen aus dem Nebenwerte-Index SDax über ihre Geschäftsentwicklung. Der Fotodienstleister Cewe konnte im vergangenen Jahr Umsatz und operatives Ergebnis (Ebit) steigern. Analysten hatten beim Umsatz etwas weniger erwartet, beim operativen Gewinn aber im Mittel mehr auf dem Zettel stehen. Die Aktien verloren 0,6 Prozent.

Für Indus Holding ging es um 1,5 Prozent hoch. Das auf Mittelständler spezialisierte Beteiligungsunternehmen bekam im vergangenen Geschäftsjahr die Belastungen durch US-Zölle zu spüren: Während der Umsatz den vorläufigen Zahlen zufolge ein wenig zulegte, ging das bereinigte operative Ergebnis zurück.

Geschäftszahlen und ein positiver Ausblick bescherten Elmos mit 144,20 Euro ein Rekordhoch. Zuletzt behaupteten die Aktien des SDax-Spitzenreiters ein Plus von 4,6 Prozent. Seit Jahresbeginn beträgt das Plus bereits knapp 42 Prozent, was für diesen Zeitraum ebenfalls den Spitzenplatz im Nebenwerte-Index bedeutet. Nach dem mäßigen Vorjahr strebt Elmos 2026 ein deutliches Umsatzplus an. Auch die Ebit-Marge soll sich verbessern. Die Ziele für 2030 bekräftigte das Unternehmen, ist für den freien Barmittelzufluss nun aber zuversichtlicher als bisher.

Derweil setzt der Brennstoffzellenspezialist SFC Energy nach einem holprigen Jahr auf baldige Besserung. Nach einem leichten Rückgang 2025 soll der Umsatz im laufenden Jahr wieder steigen. Auch für das operative Ergebnis soll es nach einem Einbruch um fast ein Viertel wieder bergauf gehen. Die Aktien gewannen 5,9 Prozent.

Dagegen ging es für SDax-Schlusslicht Gerresheimer um weitere 4,5 Prozent auf 18,28 Euro bergab. Vortags hatte schon der Kursrutsch des Pharmariesen Novo Nordisk die Aktien des Spezialverpackungsherstellers in Mitleidenschaft gezogen. Nun rät die Schweizer Großbank UBS mit einem auf 12,90 Euro eingestampften Kursziel zum Verkauf./gl/mis

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