DEUTSCHLAND: - VERLUSTE - Der hartnäckige Ölpreisanstieg tut den Aktienmärkten weiter weh. Auch der Dax dürfte seine Korrektur vom jüngsten Rekordhoch bei 26.618 Punkten am Mittwoch ausweiten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zweieinhalb Stunden vor dem Xetra-Handelsstart 0,7 Prozent tiefer auf 25.790 Punkte. Damit würde er unter das Juli-Zwischenhoch bei 25.900 Punkten zurückfallen - das Ausbruchsniveau des jüngsten Aufschwungs. Es droht ein Test der 50-Tage-Linie bei aktuell 25.625 Punkten. Die USA und der Iran greifen sich weiter gegenseitig an und das treibt die Ölpreise nach oben. Für ein Barrel der Nordseesorte Brent muss aktuell mit mehr als 95 US-Dollar der höchste Preis seit Mitte Juni bezahlt werden.
USA: - IM MINUS - Die anhaltenden Inflationssorgen haben am Dienstag am US-Aktienmarkt insbesondere die zinssensiblen Technologiewerte unter Druck gesetzt. Hintergrund ist der weiter gestiegene Ölpreis angesichts einer erneuten Zuspitzung der Lage im Nahen Osten. "Die in der letzten Woche aufgekommenen Hoffnungen auf eine baldige Öffnung der Straße von Hormus für den Schiffsverkehr haben einen herben Dämpfer erhalten", sagte Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank (Commerzbank Aktie) mit Blick auf jüngste Meldungen über Angriffe auf Rohöl-Tanker in der Region.
ASIEN: - NIKKEI UND KOSPI GEBEN DEUTLICH NACH - Schwache US-Vorgaben und weiter steigende Ölpreise haben die asiatischen Aktienmärkte am Mittwoch belastet. In Tokio gab der japanische Leitindex Nikkei 225 im späten Handel knapp drei Prozent nach. Der südkoreanische Leitindex Kospi büßte dreieinhalb Prozent ein. Auch an den Märkten in China und Hongkong ging es deutlich nach unten.
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