Aktien Frankfurt Ausblick: Stabiler Start in den Juni erwartet

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem ungewöhnlich guten Börsenmonat Mai dürfte der deutsche Aktienmarkt nur wenig verändert in den Juni starten. Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax als außerbörslicher Indikator für den Dax ein Plus von 0,1 Prozent auf 25.128 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 wird ebenfalls weitgehend stabil erwartet.

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In der vergangenen Woche war der deutsche Leitindex in der Hoffnung auf eine nachhaltige Friedensvereinbarung zwischen den USA und dem Iran bis auf 25.438 Punkte gestiegen. Diese Aussicht erhielt im Wochenverlauf allerdings keine neue Nahrung, und so entfernte sich der Dax wieder von seinem Rekordhoch vom Januar bei 25.507 Punkten.

In den USA eilen die wichtigsten Aktienindizes wie S&P 500 und Nasdaq 100 derweil von Rekord zu Rekord - jüngst schloss sich auch der Dow Jones Industrial an. Am Montag setzten sich auch die Rekordrallys des japanischen Nikkei 225 und des südkoreanischen Kospi fort. Am Aktienmarkt werde schon die Zukunft gekauft, während in Nahost noch die Gegenwart verhandelt werde, kommentierte Marktexperte Stephen Innes.

Der Marktstratege Mislav Matejka von JPMorgan sieht für das zweite Halbjahr weiter ein günstiges Verhältnis zwischen Chancen und Risiken am Aktienmarkt. Trotz der Rekorde im MSCI World UCITS und MSCI Emerging Markets Index sei der Markt noch fernab von "priced for perfection" - also einer Bewertung für den Optimalfall.

Aus Unternehmenssicht ist es nachrichtlich sehr ruhig. Einen Blick wert sein könnten die Aktien von Mercedes-Benz . Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, wurde ein Gesetzesentwurf in den US-Senat eingebracht, der den Import, Verkauf und die Nutzung vernetzter Fahrzeuge sowie zentraler Komponenten aus China und anderen ausländischen "US-Gegnerstaaten" verbieten würde.

Werte aus dem Artikel:
DAX 40 25.099,19 -0,02%
MDAX (Performance) 33.149,71 -0,61%
SDAX (Performance) 19.206,02 +0,07%

Dies solle auch für Autobauer gelten, die zu mehr als 15 Prozent im Eigentum oder unter der Kontrolle chinesischer Investoren oder Akteure stehen. Die Maßnahme könnte zu einem Verkaufsverbot für Mercedes-Benz in den USA führen, da das Unternehmen teilweise in chinesischem Besitz ist. Der Gesetzentwurf sei weit davon entfernt, Gesetz zu werden, und dürfte noch Änderungen erfahren, könne aber zumindest die Marktstimmung belasten, kommentierte ein Händler am Morgen./edh/stk


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