Besondere Aufmerksamkeit genießt derzeit der neue Bitcoin ETF von der US-Großbank Morgan Stanley. Der MSBT konnte in den ersten drei Handelstagen bereits 61,8 Millionen US-Dollar einsammeln und setzt mit einer Gebühr von 0,14 Prozent neue Maßstäbe im Preiskampf. Somit unterbietet das Produkt nicht nur den Platzhirsch BlackRock, sondern selbst der Mini Trust von Grayscale. Dabei greift Morgan Stanley auf ein riesiges Beraternetzwerk zurück, das Vermögen in Billionenhöhe verwaltet.
Insgesamt zeigt sich der Markt weiter erstaunlich robust, denn die börsengehandelten Bitcoin-Indexfonds halten mittlerweile fast 1,3 Millionen BTC im Wert von rund 95 Milliarden US-Dollar. Marktführer bleibt BlackRock mit etwa 791.000 BTC. Trotz kurzfristiger Schwankungen wächst die Bedeutung der Produkte also weiter und unterstreicht die zunehmende Integration von Bitcoin in den traditionellen Finanzsektor.

Hinter dem Schritt von Morgan Stanley steckte letztlich eine einfache Erkenntnis: Die Nachfrage nach Bitcoin ist da und sie lässt sich im eigenen Haus besser monetarisieren als über Produkte der Konkurrenz. Jahrelang galt es schon als Fortschritt, wenn Berater ihren Kunden überhaupt Zugang zu externen ETFs boten. Jetzt bringt der Finanzriese lieber selbst ein eigenes Produkt auf den Markt, um Bitcoin schrittweise in das eigene Geschäftsmodell einzubauen. Langfristig ein klar bullisher Indikator.
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