Den Daten zufolge operierte der Miner über Braiins. Neben CKpool ist das eine der beliebtesten Plattformen für einen Solo-Miner. Insgesamt waren 14 Geräte angeschlossen mit einer Hashrate von 157 TH/s, zwei Canaan Avalon Mini 3 und zwölf Canaan Avalon Nano 3S. Gesamtwert schätzungsweise: 4.000 Euro. Die Hashrate liegt damit in etwa bei einem Antminer S19j Pro aus dem Jahr 2021.
Im Vergleich zu großen Bitcoin-Mining-Firmen ist die Hashrate jedoch verschwindend gering. Unternehmen wie MARA oder Bitdeer kommen in der Regel auf Werte zwischen 40 und 80 EH/s. Die Rechenpower des Solo-Miners entspricht also etwa 0,0002 Prozent. Umso erstaunlicher ist der Erfolg, denn normalerweise liegt die Wahrscheinlichkeit für so ein Szenario bei rund 1:600.000 und höher. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass ein Solo-Miner ins Schwarze trifft, letztmals Anfang April.
Aus diesem Grund schließen sich oft mehrere kleine Miner zu Gruppen zusammen, um gemeinsam bessere Chancen bei der Blockproduktion zu haben. Im Erfolgsfall wird die Belohnung entsprechend der Rechenpower prozentual aufgeteilt.
Ein Gedanke, der so manchem Hobbyschürfer offenbar zuwider ist. Weswegen sie lieber auf Plattformen wie CKpool oder Braiins zurückgreifen. Bei diesen Mining-Pools sind die Wahrscheinlichkeiten zwar deutlich geringer, dafür behält man im Erfolgsfall den kompletten Blockreward.
Mehr Informationen zum Thema Solo-Mining, findet ihr in der BTC-ECHO Academy.
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