Krypto-Markt geht die Puste aus: Bitcoin schließt 2025 im Minus
Bitcoin schließt das Jahr unter dem Vorjahresniveau und bewegt sich weiter seitwärts. Der Markt wartet auf neue Impulse in 2026.
Eine Überraschung zeichnet sich auf den letzten Metern nicht mehr ab: Bitcoin liegt zu Jahresende bei rund 88.000 US-Dollar und schließt damit leicht unter dem Vorjahresniveau. Trotz eines Allzeithochs von 125.000 US-Dollar im Oktober ließ die Dynamik in den Folgemonaten spürbar nach. Auch Ether beendet das Jahr bei etwa 2.970 US-Dollar und damit leicht im Minus. Viele größere Altcoins verzeichnen zweistellige Rückgänge – Kapital floss über das Jahr zunehmend zurück in Bitcoin und Stablecoins.
Die Gesamtmarktkapitalisierung liegt zum 31. Dezember bei rund drei Billionen US-Dollar. Die Bitcoin-Dominanz steigt auf knapp 60 Prozent. Es zeichnet sich ein ruhiges Marktende ab: geringe Liquidität, niedrige Volumina und kleine Handelsspannen prägten den Dezember. Größere Kursimpulse blieben aus, so auch eine typische Jahresendrally.
Rückblickend gilt 2025 in vielen Analysen als Konsolidierungsphase. Nach einem starken ersten Quartal und robusten ETF-Zuflüssen nahm die Volatilität ab dem Sommer deutlich zu. Neue Hochs wurden schnell abverkauft. Bitcoin und Ether verloren im vierten Quartal jeweils mehr als 20 Prozent. Marktbeobachter sehen darin ein typisches Muster später Zyklusphasen.
Makroökonomisch dominierte Unsicherheit über die Zollpolitik sowie den Zinskurs der US-Notenbank. Uneinheitliche Signale zu möglichen Zinsanpassungen 2026, steigende Realzinsen und hohe Erwartungen an die Inflation belasteten Risikoanlagen insgesamt. Während große US-Aktienindizes solide performten, blieb Bitcoin hinter deren Entwicklung zurück.
Damit geht das Jahr ohne erkennbare Trendwende zu Ende. Bitcoin behauptet seine Unterstützungszone, während der Markt insgesamt verhalten bleibt und auf neue Impulse wartet. Erst 2026 dürfte klarer werden, wie sich Liquidität, Makro-Daten und die Lage an den Derivatemärkten entwickeln.
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