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Krypto-Aktien im Ausverkauf: Bernstein sieht Einstiegschance

Trotz schwacher Stimmung sehen Analysten im Absturz von Krypto-Aktien eine seltene Chance auf langfristige Gewinne.
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Quelle: - picture alliance / imageBROKER | Mojahid Mottakin
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Die drastische Korrektur bei Krypto-Aktien könnte sich laut einer aktuellen Analyse von Bernstein als seltene Einstiegsgelegenheit erweisen. Nach einem Kursrückgang von rund 60 Prozent gegenüber den Höchstständen aus dem Jahr 2025 sprechen die Analysten von "großen Unternehmen zu großen Abschlägen".

Bodenbildung in Sicht

Seit dem Höhepunkt im Oktober 2025 befindet sich der Kryptomarkt in einer ausgeprägten Korrekturphase. Die führende Kryptowährung Bitcoin verlor rund 50 Prozent gegenüber ihrem Rekordniveau nahe 126.000 US-Dollar. Parallel schrumpfte die gesamte Marktkapitalisierung digitaler Vermögenswerte um etwa zwei Billionen US-Dollar.

Makroökonomische Belastungen, regulatorische Unsicherheit sowie der Abbau von Fremdkapitalpositionen haben den Sektor erheblich unter Druck gesetzt. Diese Entwicklung spiegelte sich besonders deutlich in den Kursen börsennotierter Krypto-Unternehmen wider, deren Bewertungen massiv einbrachen.

Dennoch sehen die Bernstein-Analysten Anzeichen für eine Stabilisierung: Die Aktien könnten im Umfeld schwacher Ergebnisse für das erste Quartal einen Boden ausbilden. "Wir glauben, dass wir mit den Q1-Zahlen den Tiefpunkt bei Krypto-Aktien erreichen werden", heißt es in der Studie.

Kursziele gesenkt – Ratings bleiben optimistisch

Trotz eines positiven Langfristausblicks hat Bernstein seine Kursziele für zentrale Titel der Branche gesenkt. Die Einstufung "Outperform" wurde jedoch für alle drei analysierten Unternehmen bestätigt. Bei Coinbase wird das Kursziel von 440 auf 330 US-Dollar reduziert, bei Robinhood von 160 auf 130 US-Dollar und bei Figure Technology Solutions von 72 auf 67 US-Dollar.

Coinbase unter Druck

Besonders stark vom Kryptomarkt abhängig ist Coinbase. Die Handelsvolumina im Spotmarkt liegen derzeit rund 30 Prozent unter dem Niveau des vierten Quartals 2025. Bernstein senkte daher die Gewinnprognose für 2026 deutlich.

Gleichzeitig sehen die Analysten erhebliches Wachstumspotenzial: Bis 2027 wird ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 26 Prozent erwartet. Treiber seien unter anderem Einnahmen aus Stablecoins wie USDC sowie der Ausbau des Derivategeschäfts nach der Übernahme von Deribit.

Robinhood und Figure zeigen mehr Widerstandskraft

Weniger stark von Krypto-Preisschwankungen abhängig sind Robinhood und Figure. Laut Bernstein könnten diese Unternehmen schneller von einer Markterholung profitieren.

Robinhood generiert nur rund 20 Prozent seiner Einnahmen aus dem Kryptogeschäft. Neue Wachstumstreiber wie Prognosemärkte gewinnen an Bedeutung. Für 2026 erwarten die Analysten hier Erlöse von rund 586 Millionen US-Dollar – ein Anstieg von 286 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Figure wiederum positioniert sich als reiner Anbieter für Blockchain-basierte Tokenisierung. Das Unternehmen überschritt zuletzt ein monatliches Kreditvolumen von über einer Milliarde US-Dollar und expandiert in neue Geschäftsfelder wie Autokredite, Unternehmenskredite und tokenisierte Aktien.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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