Bitcoin fällt vor US-Inflationsdaten

Pascal Grunow Pascal Grunow
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Pascal Grunow war bereits drei Jahre lang als Werkstudent in der Redaktion von BörsenNEWS tätig und ist heute Teil der Redaktion von Wallstreet-Online. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf Kryptothemen, bei denen er aktuelle Marktbewegungen und Trends rund um digitale Währungen aufbereitet. 

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Anleger gehen vor den US-Verbraucherpreisdaten auf Nummer sicher. Bitcoin fällt unter 64.000 US-Dollar, während ETFs kaum Unterstützung liefern.
Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Bitcoin ist vor der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten unter die Marke von 64.000 US-Dollar gefallen. Am Mittwochnachmittag notiert die größte Kryptowährung 0,34 Prozent im Minus bei 63.907 US-Dollar.

Jetzt richtet sich alles darauf, ob die neuen Inflationszahlen den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Federal Reserve verändern werden.

Bitcoin-ETFs drehen knapp ins Plus

Von institutioneller Seite erhält Bitcoin vor den Inflationsdaten nur begrenzte Unterstützung. Die US-amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs verbuchten am Dienstag laut Daten von Farside Nettozuflüsse von lediglich 7,8 Millionen US-Dollar.

Werte aus dem Artikel:
BTC/EUR 55.235,470 +0,52%
Bitcoin 63.784,250 $ +0,80%

BlackRocks IBIT kam dabei auf Zuflüsse von 50,2 Millionen US-Dollar. Abflüsse bei mehreren konkurrierenden Produkten machten einen Großteil dieses Kapitals jedoch wieder wett.

Immerhin stellt das Ergebnis eine Verbesserung gegenüber dem Wochenauftakt dar. Am Montag hatten die börsengehandelten Bitcoin-Fonds unter dem Strich noch Abflüsse von 144,6 Millionen US-Dollar verzeichnet.

US-Inflation wird zum entscheidenden Test

Der nächste Impuls für den Kryptomarkt kommt mit dem Verbraucherpreisindex für Juli. Das Bureau of Labor Statistics veröffentlicht die Daten am Mittwoch um 14:30 Uhr MESZ.

Von Reuters befragte Ökonomen rechnen damit, dass die Verbraucherpreise gegenüber Juni um 0,1 Prozent steigen. Auf Jahressicht soll sich die Inflationsrate auf 3,4 Prozent abschwächen. Für die Kerninflation wird eine Abkühlung auf 2,5 Prozent erwartet.

Nachdem die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten bereits schwächer als erwartet ausgefallen sind, haben die Sorgen vor einer weiteren Zinserhöhung der Federal Reserve im September deutlich nachgelassen.

Die Inflationsdaten dürften nun den entscheidenden Hinweis darauf liefern, ob die Fed im September tatsächlich an der Zinsschraube dreht oder erneut unverändert lässt.

Eine überraschend hohe Inflation könnte die Argumente für eine restriktivere Federal Reserve stärken und die Renditen von US-Staatsanleihen nach oben treiben. Ein solches Szenario wäre negativ für Bitcoin.

Fällt die Inflation dagegen schwächer aus als erwartet, könnte sich das Bild schnell drehen. Sinkende Renditen und geringere Erwartungen an weitere Zinserhöhungen würden Risikoanlagen grundsätzlich Rückenwind geben.


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