Bitcoin springt vor US-Inflationsdaten über 65.000 US-Dollar
Pascal Grunow
Pascal Grunow
Pascal Grunow war bereits drei Jahre lang als Werkstudent in der Redaktion von BörsenNEWS tätig und ist heute Teil der Redaktion von Wallstreet-Online. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf Kryptothemen, bei denen er aktuelle Marktbewegungen und Trends rund um digitale Währungen aufbereitet.
Bitcoin steigt wieder über 65.000 US-Dollar. ETF-Zuflüsse sorgen für Rückenwind vor den US-Inflationsdaten, die den nächsten Kursimpuls liefern könnten.
Für dich zusammengefasst:
Bitcoin notiert bei 65.257 US-Dollar zum Wochenstart.
US-Wirtschaft verlor im Juli 23.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft.
US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten Nettozuflüsse von 854,5 Millionen US-Dollar.
Bitcoin steigt zum Wochenauftakt über die Marke von 65.000 US-Dollar. Am Montagvormittag notiert die größte Kryptowährung bei 65.257 US-Dollar und damit 0,64 Prozent höher. Auf Wochensicht steht ein Plus von 4,71 Prozent zu Buche.
Schwache US-Daten schüren Hoffnung vor Inflationsbericht
Unterstützung erhielt Bitcoin zuletzt von überraschend schwachen Beschäftigungszahlen aus den USA. Die US-Wirtschaft verlor im Juli außerhalb der Landwirtschaft 23.000 Stellen. Die Arbeitslosenquote bewegte sich gleichzeitig bei 4,1 Prozent. Zusätzlich wurden die Beschäftigungszuwächse der beiden Vormonate deutlich nach unten korrigiert.
Die schwachen Arbeitsmarktdaten haben die Erwartungen an eine weitere Straffung der US-Geldpolitik gedämpft und Bitcoin neuen Rückenwind verliehen. Am Mittwoch könnte der nächste Impuls folgen. Dann stehen in den USA die Verbraucherpreisdaten für Juli auf der Agenda. Die Zahlen dürften maßgeblich beeinflussen, welche Zinsschritte Anleger von der Federal Reserve in den kommenden Monaten erwarten – und könnten damit auch beim Bitcoin-Kurs für neue Bewegung sorgen.
Wird die Fed die Zinsen länger unverändert lassen?
Ende Juli hielt die Federal Reserve ihren Leitzinskorridor unverändert bei 3,50 bis 3,75 Prozent. Drei stimmberechtigte Mitglieder sprachen sich allerdings für eine Anhebung um 25 Basispunkte aus. Gleichzeitig betonte die Notenbank, dass die Inflation weiterhin über ihrem Ziel von zwei Prozent liegt.
Sollten nach den schwächeren Arbeitsmarktdaten nun auch die Inflationszahlen niedriger als erwartet ausfallen, könnte dies die Aussicht auf eine länger anhaltende Zinspause der Federal Reserve stärken.
Bitcoin-ETFs ziehen kräftig Kapital an
Neben der Makrolage verbessert sich auch die institutionelle Nachfrage. Nach Daten von SoSoValue verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs zwischen dem 3. und 7. August Nettozuflüsse von 854,5 Millionen US-Dollar.
Auf BlackRocks IBIT entfielen dabei 693,7 Millionen US-Dollar und damit mehr als 80 Prozent der gesamten ausgewiesenen Wochenzuflüsse. Fidelitys FBTC folgte mit 116,4 Millionen US-Dollar.
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.