Google
BTC-Echo  | 
aufrufe Aufrufe: 161

Internationaler Bitcoin-Betrugsfall spitzt sich zu: Verdächtiger ausgeliefert

Ein von den USA beschuldigter Unternehmer wurde in Kambodscha festgenommen und nach China überstellt. Im Raum stehen Milliarden in Bitcoin.
  • Die kambodschanischen Behörden haben den Unternehmer Chen Zhi, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Mischkonzerns Prince Group, festgenommen und auf Ersuchen Pekings nach China abgeschoben. Das bestätigte das Informationsministerium in Phnom Penh am heutigen 7. Januar.
  • Die Festnahme erfolgte nach Angaben der Behörden im Rahmen einer gemeinsamen Untersuchung Kambodschas und Chinas. Ob Chen in China formell angeklagt wird, blieb zunächst offen.
  • Nach Darstellung der US-Justiz soll Chen ein Netzwerk von Betrugszentren in Kambodscha kontrolliert haben, in denen Menschen unter Zwang arbeiteten. Die Anlagen sollen milliardenschwere Krypto-Investitions- und Romance-Betrugsmodelle betrieben haben, die international als “Pig-Butchering”-Scams bezeichnet werden.
  • Im Oktober erklärte das US-Justizministerium, es habe die bislang größte Einziehungsforderung seiner Geschichte eingereicht. Gegenstand sind rund 15 Milliarden US-Dollar in Bitcoin sowie Immobilien und weitere Vermögenswerte. Laut kambodschanischen Behörden wurde Chens Staatsbürgerschaft bereits Ende vergangenen Jahres aberkannt.
  • Der Fall ist Teil einer seit Monaten laufenden Koordination zwischen US-, chinesischen und regionalen Behörden zur Sicherung mutmaßlicher Betrugserlöse. Zusätzlich ist der Komplex Gegenstand diplomatischer Spannungen zwischen Washington und Peking über Herkunft und Eigentum beschlagnahmter Bitcoin-Bestände.
  • Im November warf Chinas Nationales Computer-Viren-Notfallzentrum den USA laut Bloomberg vor, bereits im Jahr 2020 mehr als 120.000 Bitcoin aus einem chinesischen Mining Pool entwendet zu haben. Ein Teil dieser Bestände sei später in US-Gewahrsam gelangt und stehe nun im Zusammenhang mit dem Verfahren gegen Chen. Die US-Behörden weisen dies zurück und erklären, die sichergestellten Bitcoin stammten aus Betrug und Geldwäsche im Umfeld der Prince Group.
  • Womit sich private Anleger 2026 am besten vor Diebstahl schützen, lest ihr hier: Krypto-Diebstähle 2025: Nordkorea und die neue Bedrohung!
Empfohlenes Video
Warum Bitcoin an der 90.000-Dollar-Marke festhängt

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
BTC/EUR 77.862,000 BTC/EUR (Bitcoin / EURO) Chart +0,06%
Zugehörige Wertpapiere:
BTC/USD 90.549,000 BTC/USD (Bitcoin / US-Dollar) Chart +0,06%
Zugehörige Wertpapiere:

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend