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Bitmain senkt die Preise für Bitcoin-Mining-Hardware

Der BTC-Kurs stagniert und die Bitcoin-Mining-Industrie kämpft mit einem Gewinneinbruch. Weshalb Bitmain jetzt reagiert.
  • Bitmain, der weltweit führende Hersteller von Mining-Hardware, reagiert auf die angespannte Lage im Bitcoin-Mining und senkt die Preise für mehrere seiner ASIC-Modelle spürbar.
  • Betroffen sind unter anderem Miner der Serien Antminer S19 und S21. Branchenberichten zufolge bietet Bitmain die Geräte inzwischen nicht nur mit Rabatten, sondern auch in Paketdeals und über Auktionsmodelle an, bei denen Miner ihre Wunschpreise nennen können.
  • Besonders überraschend: Selbst neu eingeführte High-End-Geräte wie flüssigkeitsgekühlte S21-Modelle werden mit Abschlägen von rund sieben US-Dollar pro Terahash verkauft.
  • Bitmain gilt seit Jahren als umstritten, da das Unternehmen den Markt für Mining-Hardware lange Zeit dominierte und erheblichen Einfluss auf die Hashrate ausüben konnte. Zudem sorgten Vorwürfe zu Intransparenz, bevorzugter Belieferung großer Miner und früheren Verflechtungen mit Mining-Pools immer wieder für Kritik.
  • Die Preisoffensive fällt in eine Phase extrem schwacher Profitabilität, in der viele Mining-Unternehmen kaum noch kostendeckend arbeiten können. Der sogenannte Hashprice, eine zentrale Kennzahl für die täglichen Mining-Einnahmen, ist laut neuen Daten auf etwa 35 US-Dollar pro Terahash und Tag gefallen.
  • Da die wirtschaftliche Gewinnschwelle für Miner bei rund 40 US-Dollar liegt, verschärft sich der Druck auf ineffiziente Marktteilnehmer weiter und beschleunigt die Bereinigung der Branche.
  • Trotz ihrer dominanten Markstellung mussten aber auch die großen Bitcoin-Mining-Unternehmen 2025 hohe Aktienkursrückgänge verkraften. Die MARA-Aktie steht bei 9,59 US-Dollar, rund 50 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt kommen die 22 größten börsennotierten Mining-Firmen auf eine Bewertung von 53 Milliarden US-Dollar.
  • Für Bitcoin-Anleger könnte der jüngste Hashrate-Rückgang jedoch ein bullishes Signal sein. Daten von VanEck zeigen, dass Bitcoin seit dem Jahr 2014 häufiger positive Kursentwicklungen verzeichnete, wenn die Rechenleistung zurückging. 
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