Auch der Krypto-Markt zeigt sich schwach: Ethereum notiert knapp unter der Marke von 2.000 US-Dollar. XRP ist um drei Prozent auf 1,28 US-Dollar und Solana um 1,7 Prozent auf 80,47 US-Dollar gefallen.
Belastet wird die Stimmung vor allem durch eine neue Offenlegung von Strategy. Das Unternehmen gilt als größter börsennotierter Bitcoin-Halter weltweit und hat nun erstmals seit Beginn seiner Bitcoin-Strategie vor fünf Jahren einen Verkauf öffentlich gemacht.
Wie aus einer aktuellen Pflichtmitteilung hervorgeht, veräußerte das Unternehmen 32 Bitcoin für insgesamt 2,5 Millionen US-Dollar. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei 77.135 US-Dollar pro Bitcoin. Die Erlöse sollen zur Finanzierung von Ausschüttungen an Inhaber von Vorzugsaktien verwendet werden.
Der Verkauf fällt zwar gemessen an den gesamten Beständen gering aus. Dennoch sorgt die Nachricht für Aufmerksamkeit, da Strategy bislang ausschließlich als Käufer am Markt auftrat.
Zusätzlicher Gegenwind kommt von den traditionellen Finanzmärkten. Nach den jüngsten Rekordständen nahmen Anleger an den Aktienmärkten Gewinne mit. Der MSCI Asia-Pacific Index hat 0,5 Prozent, der südkoreanische Kospi hat 1,8 Prozent verloren. Auch die Futures auf den Nasdaq 100 notieren im Minus.
Der Ölpreis bleibt unterdessen auf hohem Niveau. Brent-Rohöl kostete zuletzt rund 94,40 US-Dollar je Barrel. Hintergrund sind weiterhin festgefahrene Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Höhere Energiekosten nähren die Sorge, dass die US-Notenbank ihre Zinspolitik länger restriktiv halten könnte.
Eine Ausnahme im Krypto-Markt bleibt Hyperliquid. Der HYPE-Token legte innerhalb von sieben Tagen um 21 Prozent auf 72 US-Dollar zu und entwickelte sich damit deutlich besser als Bitcoin und Ethereum.
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