Dagegen verzeichnete das Unternehmen einen deutlichen Umsatzanstieg. 2026 erwirtschaftete das Hive demnach 297,8 Millionen US-Dollar und damit 158 Prozent mehr als im Vorjahr. Den größten Anteil steuerte das Bitcoin-Mining mit 278,3 Millionen US-Dollar bei. Insgesamt schürfte HIVE im Berichtszeitraum 2.885 Bitcoin.
Das Unternehmen setzt zudem verstärkt auf Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz. Die Sparte für KI-Rechenleistung erzielte demnach ein Umsatzplus von 19,5 Millionen US-Dollar. Nach Angaben von HIVE soll dieser Geschäftsbereich künftig weiter ausgebaut werden.
Dafür plant das Unternehmen ein KI-Rechenzentrum mit einer Leistung von 320 Megawatt im Großraum Toronto. Langfristig soll die Anlage mehr als 100.000 GPUs beherbergen können. Damit folgt HIVE einem Trend unter Bitcoin-Minern. Angesichts steigender Konkurrenz und schwankender Mining-Erträge investieren zahlreiche Unternehmen zunehmend in KI- und Cloud-Infrastruktur, um zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen.
Warum Bitcoin-Mining in Zukunft noch herausfordernder wird und wie sich das auf die Sicherheit des Netzwerks auswirken könnte, lest ihr in diesem Artikel: KI lockt Miner: Steht Bitcoin vor einem Sicherheitsrisiko?
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