"Bitcoin könnte weiter sinken – ohne Aussicht auf Erholung"
Der Bitcoin-Kurs fällt auf 94.000 USD und Krypto-Anleger bangen um den Bullrun. Begehen überzeugte BTC-Hodler einen großen Fehler?
Ein schlechter Tag für Bitcoin ist ein guter Tag für Peter Schiff – so könnte man bei Durchsicht seiner jüngsten X-Beiträge zumindest vermuten. Als wäre die neuerliche Korrektur auf 94.000 US-Dollar am Sonntagabend nicht genug, hat der US-amerikanische Ökonom und Edelmetallhändler nun eine besondere Warnung für Hodler im Gepäck.
“Die Tatsache, dass sich Bitcoin in der Vergangenheit immer wieder von jedem Bärenmarkt erholt hat, wird viele Hodler davon abhalten, in den kommenden Jahren auszusteigen”, schreibt Schiff zunächst. Doch das sei keineswegs zu ihrem Besten, denn “dieses Mal könnte Bitcoin weiter sinken, anstatt sich zu erholen”.
Waren die 126.000 US-Dollar im Oktober also bereits das Höchste der Gefühle? Zumindest der langjährige Krypto-Skeptiker ist davon überzeugt: “Während sich die Verluste häufen, werden Hodler auch Gewinnchancen bei anderen Assets verpassen.”
“Das Gemetzel ist noch lange nicht vorbei. Verkauft jetzt eure Bitcoin!”, hatte Schiff erst vor wenigen Tagen empfohlen. Nicht, ohne auch über fallende Krypto-Aktien wie Gemini zu witzeln. Nun teilt er gegen MicroStrategy aus, die Treasury-Firma von Michael Saylor.
Genüsslich bemerkt der Mann, der Bitcoin schon 2013 mit der berüchtigten Tulpenblase verglich: “MSTR ist gegenüber seinem Höchststand im November 2024 um über 64 Prozent gefallen” Noch bedeutender sei aber, dass Saylor aufgrund des Durchschnittspreises von 74.000 US-Dollar pro BTC in den vergangenen 5 Jahren gerade einmal eine Rendite von 27 Prozent erzielt hätte.
Was er bei dieser Betrachtung jedoch außen vor lässt: Als MicroStrategy im August 2020 erstmals Bitcoin erwarb, betrug die Marktkapitalisierung rund 1,3 Milliarden US-Dollar – ein Small Cap, das kaum ein Anleger kannte. Heute liegt sie bei 57 Milliarden US-Dollar, was mehr Gewicht ist, als etwa Volkswagen, E.ON oder BASF auf die Waage bringen können.
Kein Wunder, dass Schiffs Aussagen in der Bitcoin-Community erneut auf Kritik stoßen. Ein X-Nutzer fragt: “Warum ist es diesmal anders, Peter? Du hast dich jedes Mal geirrt – warum bist du dir diesmal so sicher, dass du Recht hast?”
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