- Israels Energieminister hält ein Iran-Abkommen für wertlos.
- US-Vertreter und Iran starteten Gespräche in Maskat.
- Israel fordert umfassenderes Abkommen mit dem Iran.
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Vertreter der US-Regierung und des Irans hatten am Freitag in der omanischen Hauptstadt Maskat Gespräche begonnen. Ein Termin für eine mögliche Fortsetzung steht bislang nicht fest.
Cohen stellt klar: "Auch im Falle eines Abkommens gilt: Sollte sich eine Bedrohung gegen Israel entwickeln und wir dazu gezwungen sein, werden wir handeln."
Israels Sicherheitskabinett berät vor US-Reise Netanjahus
Das israelische Sicherheitskabinett, dem auch Cohen angehört, wollte sich am Nachmittag erneut zu Beratungen versammeln. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reist voraussichtlich am Mittwoch nach Washington, um mit US-Präsident Donald Trump über die laufenden Gespräche mit dem Iran zu sprechen.
Israel dringt auf umfassenderes Abkommen
Israel fordert, dass jegliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran auch eine Begrenzung ballistischer Raketen sowie ein Ende der Unterstützung der iranischen Verbündeten in der Region beinhalten müsse. Der jüdische Staat sieht in dem iranischen Atom- und Raketenprogramm seine größte existenzielle Bedrohung. Teheran hat mehrfach erklärt, ausschließlich über sein Atomprogramm verhandeln zu wollen.
Der israelische Außenminister Gideon Saar sagte bei einem Treffen mit seinem Amtskollegen aus Paraguay, Rubén Ramírez Lezcano, der Iran ermorde seine eigene Bevölkerung und destabilisiere den Nahen Osten. "Der Versuch des extremistischsten Regimes der Welt, die gefährlichste Waffe der Welt - eine Atomwaffe - zu erlangen, stellt eine eindeutige Gefahr für den Frieden in der Region und weltweit dar." Iranische Langstreckenraketen bedrohten nicht nur Israel, sondern auch europäische Staaten, sagte er./le/DP/zb
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