Grund für die kurzzeitige Verunsicherung sind militärische Spannungen im Nahen Osten. US-Streitkräfte haben iranische Ziele angegriffen, nachdem amerikanische Zerstörer in der Straße von Hormus attackiert wurden. US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Schlag in einem Interview als eine Art Warnschuss. Er betont zudem, dass der Waffenstillstand mit dem Iran weiterhin in Kraft ist, droht jedoch mit härteren Konsequenzen bei ausbleibenden Verhandlungen. Darüber berichtet BBC.

Der Ölpreis ist daraufhin wieder leicht gestiegen. Zum Zeitpunkt des Schreibens handelt das flüssige Gold bei rund 101 US-Dollar.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Lage am Terminmarkt. Laut Daten von K33 Research befinden sich die Funding Rates für Bitcoin Futures seit nunmehr 67 aufeinanderfolgenden Tagen im negativen Bereich. Dies ist die längste Phase dieser Art innerhalb der letzten zehn Jahre.
In einem solchen Marktumfeld zahlen Short Seller kontinuierlich Gebühren an Long-Positionen, um ihre Wetten auf fallende Kurse aufrechtzuerhalten. Wenn der Bitcoin-Kurs wieder weiter nach oben klettert, geraten diese Leerverkäufer unter Zugzwang. Das Schließen dieser Positionen führt zu automatisierten Rückkäufen, was die Aufwärtsbewegung massiv beschleunigen kann. Die Derivate-Daten deuten also auf ein hohes Potenzial für eine Fortsetzung der Rallye hin.
Für Dietmar Schantl-Ransdorf von Bitpanda Wealth zählt aber vielmehr das makroökonomische Fundament statt der Blick auf Funding Rates. Im BTC-ECHO Insider Report erklärt er: “Makroökonomie schlägt Charttechnik: Die wahren Treiber für Bitcoin sind aktuell geopolitische Konflikte und die globale Liquidität.” Daraus leitet er eine klare Handlungsempfehlung ab: “Wer die unvermeidlichen, nachrichtengetriebenen Rücksetzer aushält, findet darin strategische Einstiegschancen für den mittelfristigen Aufwärtstrend.”
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