Es ist der erste Tag mit positiven Nettomittelzuflüssen seit dem 16. Juni. In den vergangenen zehn Handelstagen hatten Anleger insgesamt mehr als 2,7 Milliarden US-Dollar aus den Bitcoin ETFs abgezogen. Im Juni summierten sich die Nettoabflüsse auf 4,5 Milliarden US-Dollar. Damit war es der bislang schwächste Monat seit Handelsstart im Januar 2024.
Ausgerechnet BlackRocks IBIT setzte seinen Negativtrend fort. Der Fonds verlor am Donnerstag weitere 40,4 Millionen US-Dollar und verzeichnete damit den elften Handelstag in Folge mit Nettoabflüssen. In diesem Zeitraum flossen rund 2,2 Milliarden US-Dollar aus dem ETF ab. Auf Wochenbasis steht IBIT inzwischen bei acht aufeinanderfolgenden Wochen mit Abflüssen.
Als Hauptgrund für die Entwicklung gilt das makroökonomische Umfeld. Aber auch an Geld fehlt es. Nach den hohen Zuflüssen des vergangenen Jahres ist frisches Kapital knapp geworden. Zudem fährt die Fed nun eine restriktive Geldpolitik – Zinssenkungen sind erst einmal unwahrscheinlich.
Zusätzlich hat der Börsengang von SpaceX erhebliche Mittel gebunden. Das Raumfahrtunternehmen hat laut CNN rund 75 Milliarden US-Dollar eingenommen und verzeichnete den bislang stärksten Kaufandrang privater Anleger an einem ersten Handelstag.
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