Bitcoin ETFs wieder mit Zuflüssen – Fidelity gewinnt, BlackRock verliert

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Symbolische Münzen der Kryptowährungen Litecoin, Ethereum, Bitcoin und Ripple.
- pixabay.com

Die Bitcoin ETFs haben ihre zehntägige Verlustserie beendet. Am gestrigen Donnerstag verzeichneten die Fonds laut Daten von BTC-ECHO Nettozuflüsse in Höhe von 221,7 Millionen US-Dollar. Den größten Anteil sicherte sich Fidelitys FBTC mit 166 Millionen US-Dollar. Dahinter folgten ARKB von Ark Invest und 21Shares mit 91,8 Millionen US-Dollar sowie VanEcks HODL mit 4,4 Millionen US-Dollar.

Es ist der erste Tag mit positiven Nettomittelzuflüssen seit dem 16. Juni. In den vergangenen zehn Handelstagen hatten Anleger insgesamt mehr als 2,7 Milliarden US-Dollar aus den Bitcoin ETFs abgezogen. Im Juni summierten sich die Nettoabflüsse auf 4,5 Milliarden US-Dollar. Damit war es der bislang schwächste Monat seit Handelsstart im Januar 2024.

Ausgerechnet BlackRocks IBIT setzte seinen Negativtrend fort. Der Fonds verlor am Donnerstag weitere 40,4 Millionen US-Dollar und verzeichnete damit den elften Handelstag in Folge mit Nettoabflüssen. In diesem Zeitraum flossen rund 2,2 Milliarden US-Dollar aus dem ETF ab. Auf Wochenbasis steht IBIT inzwischen bei acht aufeinanderfolgenden Wochen mit Abflüssen.

Fehlendes Kapital belastet den Markt

Als Hauptgrund für die Entwicklung gilt das makroökonomische Umfeld. Aber auch an Geld fehlt es. Nach den hohen Zuflüssen des vergangenen Jahres ist frisches Kapital knapp geworden. Zudem fährt die Fed nun eine restriktive Geldpolitik – Zinssenkungen sind erst einmal unwahrscheinlich.

Werte aus dem Artikel:
BTC/EUR 55.478,000 -0,50%
Bitcoin 64.251,740 -0,48%

Zusätzlich hat der Börsengang von SpaceX erhebliche Mittel gebunden. Das Raumfahrtunternehmen hat laut CNN rund 75 Milliarden US-Dollar eingenommen und verzeichnete den bislang stärksten Kaufandrang privater Anleger an einem ersten Handelstag.


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