
Auch an den kürzeren Enden der Zinskurve zeigt sich eine deutliche Straffung. Die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen notiert aktuell bei 4,66 Prozent. Das entspricht dem höchsten Niveau seit Februar 2025.
Steigende Renditen sorgen dafür, dass vermeintlich sichere Staatsanleihen wieder höhere Erträge abwerfen. Investoren sehen infolgedessen weniger Anreize, Risiken auf dem Finanzmarkt einzugehen. Die Entwicklung beschränkt sich nicht auf die Vereinigten Staaten. Die staatlichen Anleiherenditen in Japan und Großbritannien verzeichnen ähnliche Ausschläge nach oben.
So sind nicht nur Nasdaq, S&P und Dow Jones in Reaktion auf die steigenden Renditen gefallen. Auch der Bitcoin-Kurs gibt nach: Im Wochenvergleich ist die Kryptowährung um 4,7 Prozent gefallen und notiert aktuell bei 77.200 US-Dollar. Ähnlich ergeht es Ethereum und vielen anderen Altcoins.
Der Blick richtet sich nun auf die Politik der US-Notenbank. Analysten rechnen laut FedWatch-Tool mit einer Zinserhöhung ab Januar 2027. Höhere Zinserwartungen treiben primär die kurzfristigen Renditen nach oben. Und: Für Risiko-Assets wie Bitcoin sind steigende Zinsen tendenziell schlecht, da es weniger Liquidität im Markt geben wird.
Welche Zinssignale für Anleger jetzt entscheidend sind, lest ihr hier: Kevin Warsh übernimmt die Federal Reserve: Das sind die Folgen für Bitcoin!
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