
“Bitcoin wird derzeit von Futures getrieben. Das Open Interest steigt, doch die auf der Blockchain erkennbare Nachfrage bleibt trotz ETF-Zuflüssen und Käufen von Saylor netto negativ”, schreibt der erfahrene Krypto-Marktbeobachter. Die Diskrepanz zwischen Spot- und Futures-Nachfrage ist vor allem deshalb bedeutend, weil Positionen in Perpetual Futures mit Hebelwirkung schnell eröffnet, aber ebenso schnell wieder glattgestellt werden können. Der klassische Spot-Kauf erfordert dagegen frisches Kapital, um das Angebot tatsächlich zum aktuellen BTC-Kurs aufzunehmen.
Trotz der regelmäßigen Käufe von Strategy und dem starken Ergebnis der US Bitcoin Spot ETFs blieb die On-Chain-Nachfrage insgesamt negativ. Daten von CryptoQuant zeigten zu Beginn des Monats eine 30-Tage-Nachfrage von knapp -87.600 BTC, sodass die Käufe von Michael Saylor und den Bitcoin-Indexfonds offenbar durch die Verkäufe von Mining-Firmen und anderen BTC-Inhaber ausgeglichen worden sind.
Die BTC-ECHO Redaktion betrachtet die jüngste Bitcoin-Kurserholung mit vorsichtigem Optimismus, aber will die Korken noch nicht knallen lassen. So urteilt beispielsweise Chefredakteur Sven Wagenknecht: “Vieles spricht dafür, dass Bitcoin das Schlimmste hinter sich hat. Die Stimmung am Markt ist derart schlecht, dass ein Großteil der Zweifler bereits verkauft hat. Gleichzeitig darf man nicht vergessen, dass Bitcoin ein Makro-Asset ist und entsprechend sensibel auf geopolitische Entwicklungen reagiert.” Insbesondere vor dem Hintergrund der Inflationssorgen sind kurzfristige Rücksetzer durchaus möglich.
Wenn ihr ohnehin auf Sicht von Jahren oder Jahrzehnten in Bitcoin investiert, sollten euch kurzfristige Kursbewegungen aber nicht verunsichern. Wer seinen BTC-Bestand jetzt ausbauen möchte, bekommt auf Coinbase einen 30 Euro Bonus oben drauf.

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