Bitcoin weiter unter Druck: Weitet sich der Abverkauf aus?
Bitcoin und der Altcoin-Sektor zeigen sich weiter von ihrer volatilen Seite. Wie geht es nun am Kryptomarkt weiter?
Die Lage am Kryptomarkt bleibt weiter angespannt. Nachdem die Kurse von Bitcoin, Ethereum und Co. am frühen Freitagabend nochmals nachgaben, kann auch am Folgetag noch keine Entwarnung gegeben werden.
Bitcoin rutschte im Verlauf kurzzeitig unter die Marke der 108.000 US-Dollar, ehe die Bullen den Kurs bei derzeit 108.545 US-Dollar stabilisieren konnten. Die Kryptowährung handelt damit so niedrig wie seit Anfang Juli nicht mehr.
Gleiches Bild auch am Altcoinmarkt. Ethereum fiel zwischenzeitlich um 6 Prozent auf 4.200 US-Dollar, ebenso XRP, dessen Kurs auf 2,82 US-Dollar sank.
Der jüngste Abverkauf führte an den Derivatemärkten zu Liquidationen in Höhe von gut 450 Millionen US-Dollar laut Coinglass. Dabei wurden mehrheitlich Anleger abgestraft, die auf steigende Kurse gewettet hatten.
Unterstützung von den Spot ETFs kann der Markt diesmal nicht erwarten. Sowohl bei den Indexfonds für Bitcoin als auch bei Ethereum standen am Freitag Abflüsse von 126 beziehungsweise 164 Millionen US-Dollar zu Buche.
Neben Gewinnmitnahmen könnte auch neue Kerninflationsdaten aus den USA den Abverkauf befeuert haben. Demnach stieg der Wert im Juli insgesamt um 0,1 Prozentpunkt auf mittlerweile 2,9 Prozent und entsprach damit den Erwartungen der Analysten.
Die Daten stellen einen kleinen Dämpfer für all jene dar, die Leitzinssenkungen seitens der US-Notenbank Fed entgegenfiebern. Zuletzt hatte der Vorsitzende Jerome Powell indirekt signalisiert, dass solch ein Schritt im September kommen könnte.
Die gestiegene Kerninflation liefert für den Plan allerdings keine Argumente.
Dennoch bleiben Analysten optimistisch. Laut CME FedWatch gehen derzeit über 86 Prozent von einer Senkung im September aus.
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