Bitcoin und Co. bald direkt bei der Volksbank handelbar
Volks- und Raiffeisenbanken öffnen ihre Apps für den Krypto-Handel. Zum Start stehen vier bekannte Kryptowährungen zur Auswahl.
Privatkunden der Volks- und Raiffeisenbanken können künftig direkt über ihre Banking-App die Kryptowährungen Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Cardano handeln. Möglich wird das durch die neue Krypto-Plattform “meinKrypto” der DZ Bank, die nach einer Testphase im Jahr 2025 nun die offizielle MiCAR-Zulassung der Finanzaufsicht BaFin erhalten hat.
Mit dieser Lizenz darf die DZ Bank das Angebot flächendeckend für die angeschlossenen Genossenschaftsbanken betreiben. “meinKrypto” richtet sich an Selbstentscheider, also an Kunden, die ohne Beratung eigenständig in Kryptowährungen investieren möchten.
In die VR-Banking-App wird dafür eine digitale Geldbörse integriert, über die Kunden ihre Kryptowerte selbst verwalten können. Nicht alle der rund 700 Volks- und Raiffeisenbanken werden das Angebot sofort einführen, doch laut Umfragen plant mindestens ein Drittel der Institute den Start in den kommenden Monaten.
Jede Genossenschaftsbank entscheidet individuell, ob sie “meinKrypto” anbietet, muss dafür aber selbst eine MiCAR-Notifizierung bei der BaFin beantragen. Die technische Entwicklung der Plattform erfolgte durch den IT-Dienstleister Atruvia gemeinsam mit der DZ Bank.
Für die Verwahrung der Kryptowährungen ist die Börse Stuttgart Digital Custody zuständig, während die Handelsausführung über die EUWAX erfolgt. Auch die Sparkassen bereiten einen Einstieg vor und wollen über die Dekabank im ersten Halbjahr 2026 eine eigene Lösung für die Verwahrung von Kryptowährungen anbieten.
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