Bitcoin im 5-Monats-Minus: Gold- und Öl-Preise steigen nach Iran-Eskalation
Bitcoin verzeichnet die zweitschlechteste Performance der Geschichte. Derweil profitieren Gold und Öl von der Eskalation in Nahost. Alle Infos.
Der Kryptomarkt arbeitet den Iran-Schock vom Wochenende auf: Nachdem Bitcoin am gestrigen Handelstag zwischenzeitlich auf über 68.000 US-Dollar gestiegen war, korrigierte die Kryptoleitwährung nun geringfügig um knapp 1,1 Prozent. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert BTC bei 66.200 US-Dollar.
An den Derivatemärkten ergibt sich folgendes Bild: Insgesamt gab es in den letzten 24 Stunden Liquidationen in Höhe von 345 Millionen US-Dollar. Anleger, die auf steigende Kurse setzten, machten dabei 232 Millionen US-Dollar aus.
Bitcoin schreibt nun den fünften Monat in Folge rote Zahlen. Das zeigen Daten der On-Chain-Plattform Coinglass. In der Geschichte der Kryptowährung dauerte die Durststrecke nur im Bärenmarkt 2018/2019 mit sechs Monaten länger an.
Wer die Kursschwäche bei Bitcoin nutzen möchte, um sein Portfolio aufzupolieren, kann das über Coinbase. Neukunden erhalten dort 30 Euro Cashback in Bitcoin, wenn sie mindestens 30 Euro investieren.
Im Altcoin-Sektor fiel die Reaktion derweil deutlicher aus. Ethereum, XRP, Solana und Cardano verzeichneten Kursrückgänge zwischen 3 und 4 Prozent.
Deutliche Gewinner der Krise im Nahen Osten bleiben Gold und Öl. Das Edelmetall stieg nach dem Handelsstart am Montagmorgen um 2 Prozent gen Norden und notiert mit 5.390 US-Dollar knapp 4 Prozent unter seinem Allzeithoch. Auch Silber zog leicht an (1,5 Prozent)
Öl der Marke BRENT legte zum Zeitpunkt des Schreibens um gut 8 Prozent zu auf 79,4 US-Dollar pro Barrel. Der Iran hatte nach der Eskalation am Samstagmorgen damit begonnen, Tanke in der logistisch wichtigen Straße von Hormus zu beschießen. Viele Redereien nähmen nun eine andere Route, berichten Medien übereinstimmend.
Ungewiss bleibt, wie lange der Konflikt im Nahen Osten andauern wird. Kürzlich hatte US-Präsident Donald Trump von vier Wochen gesprochen. Entscheidend dürfte dabei sein, wie schnell der Iran sich zu neuen Verhandlungen über sein Nuklearprogramm bereit erklärt. Wie das WSJ berichtet, habe der Sicherheitschef des Landes nach der Tötung des obersten Führers Ali Khamenei Gesprächsbereitschaft signalisiert.
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