- 13 Zivilisten wurden in Saudi-Arabien verletzt.
- Huthi-Miliz griff mit Drohnen und Raketen an.
- 125.000 Menschen wurden seit Monatsbeginn vertrieben.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Saudi-Arabiens Zivilschutz warnte heute in Abha und Chamis Muschait erneut vor möglichen Bedrohungen. Auch für die Küstenstadt Dschidda am Roten Meer und für al-Ula im Norden des Landes wurden vorübergehend Warnungen ausgegeben. Details über mögliche Opfer und Schäden gab es zunächst nicht. Grund für die Warnungen waren vermutlich neue Huthi-Angriffe.
Das Königreich habe eine seiner "schwierigsten Nächte" durchstanden, berichtete der Huthi-Fernsehsender Al-Masirah. Der "große Einsatz" der Huthi reiche nun bis tief ins Innere des Nachbarlandes hinein, wo "zunehmende Panik" herrsche.
Huthi: Mehr als 50 saudische Luftangriffe in 24 Stunden
Auch die Angriffe der saudischen Luftwaffe im Jemen gingen nach Huthi-Angaben weiter. Diese hätten unter anderem in den Provinzen Tais und Marib innerhalb von 24 Stunden mehr als 50 Luftangriffe geflogen, teilte Huthi-Militärsprecher Jahja Sari mit. Die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba berichtete, dass bei saudischen Luftangriffen drei Menschen getötet und zwei weitere verletzt wurden.
Auch Jemens international anerkannte Regierung griff nach eigenen Angaben weiter Huthi-Ziele an. Die Armee veröffentlichte Videos der jüngsten Angriffe mit Artillerie und Drohnen.
Zehntausende Menschen vertrieben
Der Bürgerkrieg in dem arabischen Land ist vor einigen Wochen neu entflammt. Nach UN-Angaben wurden seit Anfang des Monats 125.000 Menschen vertrieben. Mindestens 2.500 weitere flüchteten nach Dschibuti am Horn von Afrika. Die Kämpfe haben die humanitäre Lage vor allem im Südwesten nochmals verschärft.
Es fehlt an Unterkünften, teils müssten sich sieben Familien ein Zelt teilen, erklärte die Hilfsorganisation NRC Flüchtlingshilfe. "Diese Eskalation könnte zu keinem schlechteren Zeitpunkt kommen", sagte NRC-Generalsekretär Jan Egeland. Schon vorher habe die Hälfte der Bevölkerung Mühe gehabt, sich mit Essen zu versorgen. Wegen Kürzungen bei Hilfsgeldern ist die humanitäre Versorgung etwa mit Lebensmitteln und Arzneimitteln ohnehin schlecht./jot/DP/stw
| Strategie | Hebel | |||
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