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WDH/Wadephul: Gespräche mit Pahlavi nicht Aufgabe der Regierung

(In einer früheren Version des Artikels wurde im 2. Absatz, 3. Satz, der Name Pahlavi falsch geschrieben.)

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DUBLIN (dpa-AFX) - Außenminister Johann Wadephul hat sich zurückhaltend zum Besuch von Schah-Sohn Reza Pahlavi in Berlin geäußert. Pahlavi komme "als Privatperson nach Deutschland und führt, wenn ich das richtig sehe, im politischen Raum auch Diskussionen", sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seiner irischen Kollegin Helen McEntee in der Hauptstadt Dublin. "Aber das ist nicht die Aufgabe der Bundesregierung, derartige Gespräche zu führen", fügte er auf eine Reporterfrage hinzu, warum sich kein Regierungsmitglied mit dem Iraner treffen werde.

Schah-Sohn Reza Pahlavi will an diesem Donnerstag in Berlin politische Gespräche führen. Unter anderem wird er vom Unions-Außenexperten Armin Laschet (CDU) und weiteren Außenpolitikern anderer Fraktionen empfangen. Deutsche Regierungsmitglieder wollen sich mit Pahlavi allerdings nicht treffen. Monarchistische Gruppen sehen Pahlavi, der seit Jahrzehnten im Exil lebt, als politischen Anführer der iranischen Opposition. Wie viel Rückhalt er im Land tatsächlich hat, ist unklar.

Wadephul fordert von Teheran Rückkehr an Verhandlungstisch

Wadephul forderte Teheran im Iran-Krieg dringend auf, verhandlungsbereit zu sein und nach Islamabad zu reisen. US-Vizepräsident JD Vance sei bereit, in die pakistanische Hauptstadt zu kommen, "aber die Iraner erscheinen zum jetzigen Zeitpunkt nicht". Der deutsche Außenminister ergänzte: "Sie dürfen jetzt den Zeitpunkt für Verhandlungen nicht verpassen." Es sei "eine dringliche Mahnung an Teheran, sich jetzt aufzumachen nach Islamabad". Er sehe gute Chancen, dass man alle Themen auf dem Verhandlungswege regeln könne.

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Was Deutschland an Beiträgen leisten könne für eine Friedenslösung, tue die Bundesregierung, auch mit den regionalen Partnern, sagte Wadephul. Die weltweiten Auswirkungen des Krieges auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung seien unübersehbar. In einigen Regionen Afrikas und auch an anderen Orten der Welt drohten sogar Hungersnöte wegen Ernteausfälle aufgrund von Düngermangel. "Es ist jetzt an der Zeit, zu konkreten Verhandlungen und zu Ergebnissen zu kommen."

McEntee sagte, Irland werde sowohl bilateral im Verhältnis mit den USA, als auch im Rahmen der EU alles daran setzen, dass die von US-Präsident Trump kürzlich verlängerte Waffenruhe in eine längerfristige Lösung münden werde./bk/DP/he

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