Der Deutsche Bundestag in Berlin.
Quelle: - pixabay.com:
Google
dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 357

WDH/Bundesumweltminister Schneider mahnt Tempo beim EU-Klimaziel für 2040 an

(An einigen Stellen wurden Jahreszahlen berichtigt. Es muss 2040 rpt. 2040 heißen.)

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Brent Crude Rohöl ICE Rolling 69,2088 $ Brent Crude Rohöl ICE Rolling Chart +0,34%
Zugehörige Wertpapiere:
WTI Rohöl NYMEX Rolling 64,4041 $ WTI Rohöl NYMEX Rolling Chart +0,19%
Zugehörige Wertpapiere:

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) dringt darauf, die Beratungen über ein neues EU-Klimaziel zügig voranzubringen. "Wer das neue europäische Klimaziel für 2040 blockiert und die notwendigen Beschlüsse verzögert, handelt gegen deutsche Interessen und riskiert einen teuren deutschen Sonderweg", sagte er dem "Spiegel".

Das Ziel deckt sich zwar weitgehend mit den deutschen Klimaschutz-Plänen und steht auch nicht in Konflikt mit dem Koalitionsvertrag von Schwarz-Rot. Frankreich, das in einer Regierungskrise steckt, ist jedoch dem Vernehmen nach aktuell nicht an einer raschen Entscheidung interessiert.

"Ich erwarte, dass wir jetzt in der Bundesregierung an einem Strang ziehen und uns gemeinsam dafür einsetzen, dass im nächsten Umweltministerrat eine Beschlussfassung erfolgt", sagt der SPD-Politiker an die Adresse der Union. Die EU-Umweltminister treffen sich am 18. September.

90 Prozent weniger Treibhausgase bis 2040

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB2C1W3 , DE000NB411L9 , DE000NB5D9S0 , DE000NB1XD86 , DE000NB1XB54 , DE000NB2XTP7 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Die EU-Kommission hatte Anfang Juli den Vorschlag vorgelegt, die Emissionen bis 2040 um 90 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Ein Teil soll allerdings durch international anerkannte Klimazertifikate kompensiert werden dürfen. Der Vorschlag bedarf der Zustimmung der EU-Staaten und des Europaparlaments, in mehreren Staaten regt sich jedoch seit längerem Widerstand.

Union strebt gemeinsame Position mit Frankreich an

Der für Klimaschutz zuständige stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Andreas Jung (CDU), sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Union unterstütze das EU-Minderungsziel für 2040 "unter der Voraussetzung, dass keine zusätzlichen Minderungspflichten für Deutschland entstehen als durch unsere nationalen Ziele ohnehin vorgesehen". Zudem sei in der Umsetzung mehr Flexibilität durch die Einbeziehung dauerhafter negativer Emissionen und durch die Anrechenbarkeit glaubwürdiger internationaler Projekte erforderlich. "Der Vorschlag der Kommission geht in diese Richtung", kommentierte Jung. Eine Herausforderung sei nun allerdings die abweichende Position Frankreichs. "Bis zum Umweltministerrat muss jetzt mit ganzer Energie daran gearbeitet werden, hier zu einer einheitlichen deutsch-französischen Position zu finden."

Greenpeace, BUND und Co. sind alarmiert

Klimaschützer hatten vergangene Woche in einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) appelliert: "Verhindern Sie diese Verzögerung des Klimaschutzes! Sorgen Sie dafür, dass das EU-2040-Klimaziel von minus 90 Prozent sowie der EU-Klimabeitrag (NDC) am 18. September im Umweltrat beschlossen wird." Alles andere werde den internationalen Klimaschutz gefährden./abc/DP/mis

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend