- Trump fordert Nato zur Unterstützung im Iran-Krieg auf.
- Schiffsverkehr in der Straße von Hormus steht still.
- Merkel lehnt einen Militäreinsatz in der Region ab.
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In dem Zusammenhang erwähnte Trump in einem achtminütigen Gespräch demnach auch China. Peking sei wie Europa stark vom Öl (Rohöl) aus der Golfregion abhängig, anders als die USA, wurde Trump weiter zitiert. Er könne ein in diesem Monat in China geplantes Gipfeltreffen mit Staatspräsident Xi Jinping verschieben. Es sei "nur angemessen, dass diejenigen, die von der Meerenge profitieren, dazu beitragen, dass dort nichts Schlimmes passiert", sagte Trump demnach weiter.
Aus Peking gab es zunächst keine Reaktion auf Trumps Äußerung, wonach neben den USA auch andere Staaten Kriegsschiffe entsenden könnten, um die Straße von Hormus sicher und offen zu halten. Trump hatte auf seiner Plattform Truth Social geschrieben, dass "hoffentlich" China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder Kriegsschiffe entsenden würden.
Der Schiffsverkehr in der Meerenge, die sehr wichtig ist für den Transport von Öl und Flüssiggas, ist wegen drohender iranischer Angriffe praktisch zum Erliegen gekommen.
Auf die Frage der "Financial Times", welche Hilfe er genau erwarte, habe Trump erwidert: "Was auch immer nötig ist". Er habe hinzugefügt, dass die Verbündeten Minensuchboote entsenden sollten, von denen Europa viel mehr besitze als die USA. Außerdem wolle er "Leute, die einige böswillige Akteure an der (iranischen) Küste ausschalten", wurde der US-Präsident weiter zitiert.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
| |
Bundeskanzler Friedrich Merz hatte am Freitag einem Militäreinsatz in der Straße von Hormus eine Absage erteilt. Für ihn gebe es im Augenblick "keine Veranlassung, über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken", sagte er. Deutschland sei nicht Teil dieses Kriegs "und wir wollen es auch nicht werden", betonte er./ln/DP/zb
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